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SUMMARY:Krisztina Rozgonyi und Marius Dragomir: Meinungsfreiheit in Zentral
 - und Osteuropa
DESCRIPTION:Mediensysteme in Mittel- und Osteuropa waren in den letzten zwe
 i Jahrzehnten erheblichen Transformationsprozessen unterworfen. Angesichts
  populistischer Tendenzen und einer Vereinnahmung durch Regierungen und Ol
 igarchen ist der Raum für Meinungsfreiheit und unabhängigen Journalismus
  in den meisten Ländern der Region drastisch geschrumpft. Bei den Bürger
 *innen führt das dazu\, dass die Realität ihres Alltags durch&nbsp\;unte
 rschiedliche Kommunikationskanäle verzerrt wird. Diese Situation wird dur
 ch globale digitale Technologien noch weiter verschärft\, da diese auch e
 iner algorithmengesteuerten Manipulation von Inhalten dienen können. Zus
 ätzliche negative Auswirkungen auf die nationale und regionale Medienviel
 falt sind die Folge dieser rasanten Entwicklungen.Wie können wirtschaftli
 ch verwundbare Medien ihre redaktionelle Unabhängigkeit zurückgewinnen u
 nd sich gegen die mächtigen Propagandakanäle behaupten? Um Antworten auf
  diese Frage zu finden\, kommen in dieser Ausgabe der Redenreihe zwei Wiss
 enschaftler*innen zu Wort\, die sich auf die digitale Transformation und H
 erausforderungen von Mediensystemen in demokratischen Gesellschaften\, mit
  Fokus auf&nbsp\;Mittel- und Osteuropa\, spezialisiert haben.Marius Dragom
 ir spricht über die Veränderungen in den Mediensystemen Mittel- und Oste
 uropas und gibt Einblicke in seine Forschung zu Auswirkungen der Vereinnah
 mung von Medien auf den unabhängigen Journalismus. Hierbei weist er auf d
 ie Risiken hin\, denen der unabhängige Journalismus in naher Zukunft ausg
 esetzt sein wird. Krisztina Rozgonyi analysiert\, wie digitale Gesellschaf
 ten in Mittel- und Osteuropa in einen politisch manipulierten kommunikativ
 en Kontext eingebettet sind und beleuchtet dessen historische Wurzeln. Die
 se besondere Situation wird durch Social-Media-Plattformen verstärkt\, wa
 s zu einer erhöhten Anfälligkeit der Öffentlichkeit für Hassrede\, Des
 information und Propaganda führt.Marius Dragomir ist Direktor des Center 
 for Media\, Data and Society. Im Jahr 2015 gründete er MediaPowerMonitor\
 , eine Gemeinschaft von Expert*innen für Medienpolitik\, die sich mit Tre
 nds in Regulierung\, Wirtschaft und Politik und deren Auswirkungen auf den
  Journalismus befasst. In den letzten zwei Jahrzehnten Medienforschung hat
  er sich vor allem auf die Regulierung von Medien und Kommunikation\, digi
 tale Medien\, Governance-Strukturen öffentlich-rechtlicher Medien sowie a
 uf Medien- und Eigentumsregulierung spezialisiert. Marius Dragomir leitet 
 derzeit eine Reihe von vergleichenden Forschungsprojekten\, darunter das P
 rojekt Media Influence Matrix\, das sich mit Machtbeziehungen und unzuläs
 sigem Einfluss in den Nachrichtenmedien befasst.Krisztina Rozgonyi ist lei
 tende Wissenschaftlerin am Institute for Comparative Media and Communicati
 on Studies (CMC) der Austrian Academy of Sciences (ÖAW) und eine führend
 e Expertin für internationale Medien\, Telekommunikation sowie IP-Recht u
 nd -Politik. Sie arbeitet als Beraterin für Medienfreiheit\, Frequenzpoli
 tik und Governance digitaler Plattformen mit internationalen und europäis
 chen Organisationen\, nationalen Regierungen sowie Regulierungsbehörden z
 usammen. Ihre jüngste Arbeit für die Venedig-Kommission setzt sich mit m
 öglichen Reaktionen auf Online-Desinformation auseinander. Krisztina Rozg
 onyi war kürzlich als Expertin für Künstliche Intelligenz und Medienplu
 ralismus für den OSZE-Beauftragten für die Freiheit der Medien tätig.
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