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SUMMARY:Hintergrundgespräch: Predictive Policing in Deutschland
DESCRIPTION:Polizeibehörden in sechs Bundesländern arbeiten derzeit mit u
 nterschiedlichen algorithmischen Systemen\, die Vorhersagen zu zukünftige
 n Kriminalitätsschwerpunkten erlauben sollen. Dieses “Predictive Polici
 ng” ist umstritten: Einerseits sorgen solche Systeme in den Behörden da
 für\, dass die eigene Polizeiarbeit analysiert und verbessert wird. Ander
 erseits führt Predictive Policing – insbesondere wenn gleichzeitig Poli
 zeibefugnisse erweitert werden – zu einem grundlegenden Wandel der poliz
 eilichen Arbeit\, der kritisch zu hinterfragen ist. Wie kann diese Technik
  angewendet werden\, ohne dabei Grundrechte einzuschränken oder das Prinz
 ip der Unschuldsvermutung auszuhebeln?\n\nJoachim Eschemann\, Leiter des R
 eferats für Kriminalitätsangelegenheiten im Düsseldorfer Innenministeri
 um\, war in Nordrhein-Westfalen für die Entwicklung des Predictive-Polici
 ng-Systems SKALA verantwortlich. Im Rahmen eines Hintergrundgesprächs am 
 30.8.2018 um 18:30 Uhr spricht Dr. Tobias Knobloch mit ihm darüber\, wie 
 Kriminalitätsprognosen im Alltag der Polizei eingesetzt werden\, welche D
 aten verwendet werden sowie über Erfolge und Schwierigkeiten des Projekts
  SKALA in NRW.
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