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        <title><![CDATA[Beyond EVE: Organisations]]></title>
        <link><![CDATA[https://beyond-eve.com/organisations/rss]]></link>
        <description><![CDATA[]]></description>
        <language>de-DE</language>
        <pubDate>Sun, 14 Mar 2021 20:58:16 +0100</pubDate>

                    <item>
                <title><![CDATA[Antje Boetius: Ozeane, Kryosphäre und Mensch: Was uns die fremde Natur bedeutet]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/antje-boetius-ozeane-kryosphare-und-mensch-was-uns-die-fremde-natur-bedeutet</link>
                <description><![CDATA[<p>Ozeane und Kryosphäre umfassen den größten Teil der Erdoberfläche und tragen wesentlich dazu bei, dass dieser Planet bewohnbar ist – z.B. durch die Rückstrahlung von Sonnenlicht gegen eine Überhitzung der Erde, das Aufnehmen von CO2, aber auch die Beherbergung einer unbekannten Vielfalt von Leben, die weit über die Artenvielfalt an Land hinausgeht. Polar- und Tiefseeökosysteme sind jedoch aufgrund ihrer Entfernung von Land und ihren aus unserem menschlichen Standpunkt „extremen“ physikalischen Bedingungen schwer zugänglich und schwer zu erforschen. Das Wissen über die Entwicklung, Verbreitung, Dynamik und Funktionsweise von Polar- und Ozeansystemen ist deshalb noch immer zu gering. Jedoch sehen wir den menschlichen Fußabdruck inzwischen in den fernsten Regionen der Erde, von den Auswirkungen des Klimawandels bis zur Verschmutzung und destruktiven Nutzung von Ressourcen in Meer und Kryosphäre.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung <info@senckenberg.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/antje-boetius-ozeane-kryosphare-und-mensch-was-uns-die-fremde-natur-bedeutet</guid>
                <pubDate>Sun, 14 Mar 2021 20:58:16 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Helmholtz-Gemeinschaft - Wissensplattform „Erde und Umwelt“]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/helmholtz-gemeinschaft-wissensplattform-erde-und-umwelt</link>
                <description><![CDATA[<strong>ESKP (Earth System Knowledge Platform) ist die Wissensplattform des Forschungsbereichs Erde und Umwelt der Helmholtz-Gemeinschaft.</strong>
Die Website eskp.de vermittelt anschaulich Wissen zu den zentralen Themen Naturgefahren, Klimawandel, Schadstoffe und Auswirkungen der Energiewende auf die Umwelt in Form von wissenschaftlichen Artikeln, Interviews, Video-Clips, Science-GIFs, Infografiken und mehr.

ESKP bereitet Forschungserkenntnisse für die Gesellschaft auf. Durch die Bandbreite der Expertise im Forschungsbereich Erde und Umwelt können komplexe Themen von unterschiedlichen Perspektiven aus beleuchtet und gesamtheitlich dargestellt und mit Handlungsoptionen verbunden werden, insbesondere über das Format des ESKP-Themenspezials. Dies geschieht mit dem Ziel, Entscheidungsgrundlagen in Politik und Gesellschaft zu verbessern. Darüber hinaus ist es Aufgabe von ESKP, offene Fragen der Gesellschaft zurück in die Forschung zu vermitteln.
Die Plattform wird getragen von acht Helmholtz-Zentren:

- AWI: Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
- DLR: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
- FZJ: Forschungszentrum Jülich
- GEOMAR: GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
- GFZ: Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum
- HZG: Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Zentrum für Material- und Küstenforschung
- KIT: Karlsruher Institut für Technologie
- UFZ: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Koordiniert wird die Plattform am Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum.]]></description>
                <author><![CDATA[Helmholtz-Gemeinschaft - Wissensplattform „Erde und Umwelt“ <eskp@gfz-potsdam.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/helmholtz-gemeinschaft-wissensplattform-erde-und-umwelt</guid>
                <pubDate>Sun, 03 Jan 2021 21:21:28 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/senckenberg-gesellschaft-fur-naturforschung</link>
                <description><![CDATA[<p>Die natürliche und anthropogene Dynamik unseres Planeten und seiner belebten Welt zu verstehen und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten, setzt ein Verständnis der biologischen und geologischen Prozesse im Erdsystem voraus. In - der Analyse der Biodiverstität, deren fortlaufender Veränderung und deren Rolle im Erdsystem, - der Deckung des entsprechenden wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Wissensbedarfs - sowie in der Anwendung und Entwicklung einschlägiger modernster Forschungsmethoden gehört Senckenberg zur Weltspitze. </p><p>Durch</p><p> Anwendung und Weitergabe unserer Forschungsergebnisse sowie durch unsere wissenschaftlichen Sammlungen als „Archive des Lebens“ tragen wir zur verantwortungsbewussten Lösung globaler Zukunftsherausforderungen bei. Durch die vielfältigen Synergien unserer Einrichtungen schaffen wir einen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert. Wir entwickeln sowohl unsere Forschungs- als auch unsere Transfer- und Kommunikationskompetenz konsequent weiter. Auf dieser Grundlage leisten wir als Dialogpartner in gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen einen zentralen Beitrag für die nachhaltige Gestaltung der Zukunft des Systems Erde-Mensch. Wir stellen in diesen Prozessen die bio- und geowissenschaftlichen Grundlagen zur Verfügung und schaffen ein Bewusstsein für die Bedeutung der Natur für den Menschen. </p><p>Wir e</p><p>rforschen die atemberaubende Vielfalt und die fesselnden Zusammenhänge der belebten und unbelebten Natur unseres Planeten, um sie zu verstehen, um uns ihrer Bedeutung für den Menschen bewusst zu werden und um Strategien für die Vereinbarkeit von menschlicher Gesellschaft und Natur zu entwickeln. Die aus der Natur entnommenen Forschungsobjekte hinterlegen wir in wissenschaftlichen Archiven und bewahren sie für zukünftige Generationen dauerhaft auf. Diese Sammlungen sind gleichermaßen Forschungsgrundlage sowie wertvolles Kulturgut. Unsere Erkenntnisse vermitteln wir sowohl der wissenschaftlichen Gemeinschaft als auch der Gesellschaft auf vielfältige Weise, etwa durch international sichtbare Publikationen, durch Lehre an Universitäten, in Forschungsnetzwerken, durch Ausstellungen in unseren Museen sowie durch Fachvorträge und Kongresse. Wir setzen uns dafür ein, dass diese Erkenntnisse ihren Weg in die Anwendung finden. Zudem fühlen wir uns der wissenschaftlichen und technischen Aus- und Weiterbildung auf höchstem Niveau verpflichtet. Retreat</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung <info@senckenberg.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/senckenberg-gesellschaft-fur-naturforschung</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 16:13:43 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Thünen Institut - Ostseefischerei]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/thunen-institut-ostseefischerei</link>
                <description><![CDATA[<p>Unser primäres Arbeitsgebiet ist ein ganz besonderes Meer: die Ostsee, das größte Brackwassergebiet der Erde. Durch den geringen Salzgehalt ist ihre marine Fauna artenarm, Wechselwirkungen zwischen den Hauptarten sind einfach. Auch die Fischerei ist zwar vielfältig, aber einfach strukturiert. Die kleine Küstenfischerei prägt die meist strukturschwachen Küstenregionen der Anrainerstaaten. Dank dieser Charakteristika wird die Ostsee zum idealen Testgebiet für neue Ansätze zur Datenerhebung und zum Fischereimanagement. </p><p><br></p><p><strong>Grundlagen: </strong>Wir erforschen die Ursachen für die stark schwankende Reproduktion des für die deutsche Fischerei wichtigsten Heringsbestandes. Er laicht vor allem in den inneren Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns. Unsere Datenreihe zur Nachwuchsproduktion überschaut mehr als 35 Jahre, sie ist eine der weltweit wertvollsten in der Rekrutierungsforschung. Kern unserer Arbeit zur zweiten wichtigen Fischart, dem Dorsch, sind das Wachstum und die Trennung der beiden Bestände in der Ostsee. Wir markieren die Gehörsteinchen (Otolithen) dieser Tiere und analysieren ihre Chemie. Ziel all dieser Aktivitäten: möglichst präzise Bestandsberechnungen und -prognosen.</p><p><br></p><p><strong>Daten:</strong> Wir versuchen, die direkten menschlichen Einflüsse auf kommerziell genutzte Fischbestände ebenso zu erfassen wie die Auswirkungen der Fischerei auf die Meeresumwelt. Wir ermitteln dazu auch Rückwürfe – und die Motivation für dieses Verhalten –, die Sterblichkeit der Rückwürfe, und wie viel Freizeitfischer fangen, die über ihre Fangmengen nicht berichten müssen.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Thünen Institut - Ostseefischerei <of@thuenen.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/thunen-institut-ostseefischerei</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 15:19:15 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Küste gegen Plastik e.V.]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/kuste-gegen-plastik-ev</link>
                <description><![CDATA[Wir sind Küstenmenschen, die nicht mehr hinnehmen, dass ihnen der Plastikmüll am Meer buchstäblich vor die Füße fällt.

Wir machen Infoarbeit auf vielen Ebenen. Wir sind beim nationalen Runden Tisch Meeresmüll in der Arbeitsgruppe für Landseitige Einträge dabei, wir halten Vorträge, machen Medienarbeit, Infostände und Müllsammelaktionen.

Wir glauben aber, dass es nicht damit getan ist, den Plastikmüll nur aufzusammeln. Wir müssen aufhören, ihn zu produzieren. Wie kann das gehen? Das Internet ist voll mit traurigen Videos über die Folgen von Plastikverschmutzung – gleichzeitig sind die Supermarktregale erschreckend leer, wenn man sich alle Produkte mit Plastikverpackung mal für einen Augenblick wegdenkt. Es gibt sehr viele Kampagnen, die auf eine Änderung des individuellen Verhaltens zielen. Das ist gut und sehr wichtig. Jeder muss im Rahmen seiner Möglichkeiten gute Entscheidungen treffen. Aber was ist mit den Herstellern? Denjenigen, die dafür sorgen, dass wir kaum noch etwas ohne Plastik in den Regalen finden? Wir möchten, dass Kunden den Herstellern von Produkten ihre Präferenzen übermitteln können. Deshalb haben wir uns die ReplacePlastic App für’s Smartphone ausgedacht. Damit kann jeder den Herstellern von Produkten schnell und unkompliziert mitteilen, dass er sich Verpackungen ohne Plastik wünscht.]]></description>
                <author><![CDATA[Küste gegen Plastik e.V. <post@kueste-gegen-plastik.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/kuste-gegen-plastik-ev</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 15:08:53 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Kieler Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft"]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/kieler-exzellenzcluster-ozean-der-zukunft</link>
                <description><![CDATA[Im Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft" erforschen Meereswissenschaftlerinnen und Meereswissenschaftler aus acht Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und drei Partnerinstitutionen diese und weitere Fragenstellungen. Sie untersuchen die Veränderungen des Ozeans und seiner Küsten mit einem fächerübergreifenden Ansatz und in einer einmaliger Breite: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Meeres- und Geowissenschaften arbeiten eng zusammen mit Forschenden aus der Umweltökonomie, den Rechts- und Nanowissenschaften, aus der Medizin, der Mathematik, Informatik, mit Ingenieuren und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Politik-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften.]]></description>
                <author><![CDATA[Kieler Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" <info@futureocean.org>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/kieler-exzellenzcluster-ozean-der-zukunft</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 14:25:12 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Alfred-Wegener-Institut (AWI)]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/alfred-wegener-institut-awi</link>
                <description><![CDATA[Als Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung arbeitet das Alfred-Wegener-Institut vor allem in den kalten und gemäßigten Regionen der Welt. Gemeinsam mit zahlreichen nationalen und internationalen Partnern sind wir daran beteiligt, die komplexen Prozesse im "System Erde" zu entschlüsseln. Unser Planet steckt in einem tiefgreifenden Klimawandel. Die Polargebiete und Meere verändern sich. Gleichzeitig spielen sie eine zentrale Rolle im globalen Klimasystem. Wie entwickelt sich der Planet Erde weiter? Beobachten wir kurzfristige Schwankungen oder langfristige Trends? Schon immer war die Polar- und Meeresforschung eine faszinierende wissenschaftliche Herausforderung. Heute ist sie auch ein Stück Zukunftsforschung.]]></description>
                <author><![CDATA[Alfred-Wegener-Institut (AWI)]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/alfred-wegener-institut-awi</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 13:27:25 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Alfred-Wegener-Institut - Meereisportal]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/alfred-wegener-institut-meereisportal</link>
                <description><![CDATA[Das Meereis der Polargebiete Arktis und Antarktis bedeckt circa 7 Prozent unseres Planeten, eine Fläche, die größer ist als Europa. Doch diese Fläche hat einen verhältnismäßig großen Einfluss auf das globale Klima. Meereis steuert insbesondere den Wärme- und Süßwasseraustausch der polaren Ozeane und spielt somit eine entscheidende Rolle im Klimasystem der Erde. Struktur, Volumen und Flächenausdehnung von Meereis sind außerordentlich differenziert und variabel. Aufgrund dieser physikalischen Eigenschaften besitzt Meereis einen erheblichen Einfluss auf den Energiehaushalt der Erdoberfläche. Meereis ist ein sehr komplexes Gebilde, gehört aber gleichzeitig zu einem der sicherlich interessantesten und einflussreichsten Materialien auf unserem Planeten und ist ein faszinierender Lebensraum.

Meereisportal ist eine Initiative des Helmholtz-Verbundes „Regionale Klimaänderungen“ (REKLIM), des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung, in Kooperation mit der Universität Bremen (Institut für Umweltphysik) mit dem Ziel, alle wichtigen und aktuellen Informationen rund um das Thema Meereis zusammenzubringen und für die Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Das Portal bietet hierfür umfangreiche Hintergrundinformationen, aufbereitetes Datenmaterial, sowie den direkten Zugriff auf die Datenbasis.

Meereisportal ist als offenes Portal geplant und soll zukünftig für alle wissenschaftlichen Gruppen, die im Bereich Meereis forschen, als Plattform für die Informationsvermittlung ihrer Forschungsergebnisse zur Verfügung stehen und genutzt werden können.]]></description>
                <author><![CDATA[Alfred-Wegener-Institut - Meereisportal <info@meereisportal.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/alfred-wegener-institut-meereisportal</guid>
                <pubDate>Thu, 03 Dec 2020 14:23:17 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[pacific garbage screening e.V.]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/pacific-garbage-screening-ev</link>
                <description><![CDATA[<strong>Die Grundlage allen Lebens auf der Erde sind unsere Meere und Ozeane. Doch wir Menschen zerstören diese Grundlage zunehmend. Denn bereits mehr als zehn Prozent des Plastiks landet in den Weltmeeren. 322 Millionen Tonnen Plastik wurden 2015 weltweit produziert, Tendenz steigend. Der Müllberg wächst täglich: Ein Großteil des seit 1959 produzierten Plastiks ist fast in Originalform auf Müllkippen, in der Landschaft, in Flüssen oder in den Weltmeeren zu finden. Dadurch entsteht eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit, für das es bisher noch keine Lösung gibt.</strong>

WIE KOMMT DAS PLASTIK INS MEER?

Jede Minute gelangt ein ganzer Mülltransporter voll Plastikmüll irgendwo auf der Welt in die Meere. Acht Millionen Tonnen Plastik jährlich. Bei gleichbleibender Verschmutzung könnte sich bis 2050 diese Menge vervierfachen.
Durch den Menschen verantwortet, durch die globalen Strömungen und Winde geformt: die fünf Müllstrudel, in denen sich der auf den Meeren treibende Plastikmüll konzentriert und sich langsam in immer kleinere Teile zersetzt.
Angeschwemmter Pastikmüll wird heute in allen Teilen der Ozeane gefunden, er verteilt sich durch das komplexe System der Meeresströmungen bis in die entlegensten Winkel der Erde. Der  Plastikmüll in den Weltmeeren wird momentan auf 150 Millionen Tonnen geschätzt, das entspricht etwa einem Fünftel des Gewichtes aller Fische.
Schon in naher Zukunft, in 2025, erwarten Forscher, dass je 3 Tonnen Fisch etwa eine Tonne Plastik in den Meeren treibt. Wenn wir unseren Plastikkonsum nicht drastisch reduzieren, wird es 2050 vom Gewicht her mehr Plastik als Fische in den Ozeanen geben.]]></description>
                <author><![CDATA[pacific garbage screening e.V. <info@pacific-garbage-screening.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/pacific-garbage-screening-ev</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:19 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Das Ende der Ozeane]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/das-ende-der-ozeane</link>
                <description><![CDATA[Die Meere sind der größte Lebensraum der Erde. Faszinierendes lässt sich in den Weiten der Ozeane beobachten, Kreaturen wie aus einem anderen Universum. Wir Menschen belasten allerdings die Meere zusehends. Die Ozeane leiden unter den Folgen der Erderwärmung, und das von den Meeren aufgenommene Kohlendioxid (bisher ein Drittel des anthropogenen CO2) hat gravierende Auswirkungen: Die Meere versauern. Kieselalgen, Muscheln, Meeresschnecken, Kleinkrebse wie Krill, Seeigel wie auch Korallen leiden darunter. Hinzu kommen weitere Stressfaktoren: Die Vergiftung der Ozeane; sei es durch Müll, Öl, Radioaktivität oder andere Gifte. Wie können wir die Meere vor uns selbst besser schützen? Was können Schritte in Richtung einer nachhaltigen Nutzung der Ozeane sein?

Vortragender: <strong>Prof. Dr. Mojib Latif</strong> (Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel)
Der Meteorologe Mojib Latif, einer der renommiertesten Klima- und Meeresforscher in Deutschland, leitet den Forschungsbereich Ozeanzirkulation und Klimadynamik sowie die Forschungseinheit Maritime Meteorologie am Geomar. Er ist Vorstandsvorsitzender des Deutschen Klima Konsortiums e.V. und seit 2017 als Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome.

Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.  (Einlass ab 18.45 Uhr). 
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.]]></description>
                <author><![CDATA[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung <info@senckenberg.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/das-ende-der-ozeane</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:34:35 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Umweltauswirkungen der Nutzung mariner Ressourcen in der Tiefsee]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/umweltauswirkungen-der-nutzung-mariner-ressourcen-in-der-tiefsee</link>
                <description><![CDATA[Die Auswirkungen des Tiefseebergbaus auf die Ökosysteme auf dem Meeresboden und in der Wassersäule sind noch weitgehend unbekannt. Aber gibt es in der Tiefsee überhaupt Leben, das nachhaltig beeinträchtigt werden könnte? Tatsächlich existiert dort eine einzigartige Lebewelt, die extrem empfindlich auf Störungen reagiert. Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass die Folgen von Tiefseebergbau gravierend sein können, die Lebenswelt betroffener Meeresregionen wird sich voraussichtlich in Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden nicht regenerieren. Wie werden die ökologischen Folgen des industriellen Rohstoffabbaus in der Tiefsee überhaupt erforscht, und wie fließen die Ergebnisse in die Erstellung von Umweltstandards und Grenzwerte ein? Warum darf es uns nicht egal sein, ob weite Teile der Tiefsee veröden? Wie lässt sich dies angesichts des globalen Rohstoffhungers verhindern, welche Schutzmöglichkeiten gibt es?
Der Chemiker Matthias Haeckel hat bereits an 19 Forschungsexpeditionen zu See teilgenommen, u.a. als Expeditionsleiter mit dem Forschungsschiff „Sonne“ in der rohstoffreichen Clarion Clipperton Zone westlich von Mexiko. Auch wirkt er an einem Langzeitexperiment im Ostpazifik mit, bei dem vor ca. 30 Jahren der Abbau von Manganknollen simuliert wurde. Er plädiert dafür, durch ein geändertes Konsumverhalten riskante Wege wie Tiefseebergbau besser zu vermeiden.

Vortragender: <strong>Dr. Matthias Haeckel</strong> (Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel)

Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.   (Einlass ab 18.45 Uhr). 
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.]]></description>
                <author><![CDATA[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung <info@senckenberg.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/umweltauswirkungen-der-nutzung-mariner-ressourcen-in-der-tiefsee</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:34:35 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Für Seegraswiesen könnten die Auswirkungen schwerwiegend sein]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/fur-seegraswiesen-konnten-die-auswirkungen-schwerwiegend-sein</link>
                <description><![CDATA[Zwei Drittel der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Die Ozeane spielen für uns Menschen eine wichtige Rolle - sie sind Nahrungsquelle, Wärmespeicher, Handelswege und wichtigste Kohlendioxidspeicher (CO2). Insbesondere Seegraswiesen entlang der Küsten nehmen viel CO2 auf. Doch das Ökosystem reagiert sehr empfindlich auf den Klimawandel und könnte einen großen Teil dieser Speicherfunktion verlieren. Angela Stevenson, Nachwuchsforscherin in der Forschungseinheit „Marine Evolutionary Ecology“ am GEOMAR in Kiel, untersucht den Zustand und das Potenzial von Seegraswiesen entlang der deutschen Ostseeküste.

Was ist das Besondere an Seegraswiesen?
Mit Pflanzen bewachsene Küstensysteme wie Seegraswiesen, Mangrovenwälder und Salzwiesen spielen durch ihre außergewöhnliche Fähigkeit, organisches Material einzufangen und zu speichern eine wichtige Rolle im globalen Kohlenstoffbudget. In der Ostsee bedecken ihre Lebensräume eine Fläche von ungefähr 285 Quadratkilometern. Die Senkungsrate für organischen Kohlenstoff sind hier 30 bis 50-mal höher als in den Wäldern an Land.

Wie kann man sich eine Seegraswiese vorstellen?
Seegräser sind Meerespflanzen, die in deutschen Küstengewässern in etwa ein bis acht Metern Tiefe und anderswo auf der Welt etwas tiefer leben. Sie haben Wurzeln sowie Wurzelstöcke, sogenannte Rhizome, unter dem Meeresboden und Triebe und Blätter darüber. Wie andere Pflanzen benötigen sie Licht, um zu überleben und während der Photosynthese CO2 aufzunehmen. Das dichte Vordach des Seegrases unterscheidet es von anderen Pflanzen, wenn es um die Kohlenstoffspeicherung geht: Es erhöht die Partikelaufnahme aus dem Wasser und verringert den Wasserfluss entlang des Meeresbodens. So werden weniger Sedimente gelockert und der im Boden vergrabene Kohlenstoff geschützt. Das komplizierte unterirdische Netzwerk von Wurzeln und Rhizomen der Pflanze lässt sich nicht leicht verdrängen und hemmt so Mikroorganismen, den organischen Kohlenstoff im Boden in seine Bestandteile aufzulösen. Dieser Prozess erhöht die langfristige Speicherung von Kohlenstoff.]]></description>
                <author><![CDATA[Helmholtz-Gemeinschaft <info@helmholtz.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/fur-seegraswiesen-konnten-die-auswirkungen-schwerwiegend-sein</guid>
                <pubDate>Sat, 12 Dec 2020 18:43:07 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Wie beeinflusst der Klimawandel den Jetstream?]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/wie-beeinflusst-der-klimawandel-den-jetstream</link>
                <description><![CDATA[<strong>Die Arktis erwärmt sich schneller als der Rest der Welt. Damit verringert sich der Temperaturunterschied zwischen Äquator, gemäßigten Breiten auf der einen und Arktis auf der anderen Seite. Dieser Unterschied treibt jedoch das starke Westwindband der Nordhalbkugel an und bestimmt dessen Bahnen und Stärke mit. Der sogenannte Polar-Front-Jetstream hat große Bedeutung für unser Wetter in Deutschland. </strong>

Jeder, der schon einmal von Nordamerika nach Europa geflogen ist, wird bemerkt haben, dass der „Rückenwind“ immens ist. Der Flug von Nordamerika nach Europa kann ein bis zwei Stunden kürzer sein als der in die umgekehrte Richtung. Dieser Höhenwind – auf der Nordhalbkugel Polar-Front-Jetstream genannt – bläst mit bis zu 535 Kilometern pro Stunde über dem Nordatlantik (DWD).

Selten wehen diese starken Strahlströme nur von West nach Ost. Eher verlaufen sie in Wellen, die mal mehr, mal weniger stark mäandrieren bzw. auseinanderfließen, also nach Norden und Süden ausweichen. In der Regel sind die Westwindbänder einige Tausend Kilometer lang, haben aber nur eine Breite von 50 bis 100 Kilometern bei einer Dicke von ein bis zwei Kilometern (Deutscher Wetterdienst, 05.09.2014).]]></description>
                <author><![CDATA[Helmholtz-Gemeinschaft - Wissensplattform „Erde und Umwelt“ <eskp@gfz-potsdam.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/wie-beeinflusst-der-klimawandel-den-jetstream</guid>
                <pubDate>Sat, 12 Dec 2020 18:55:30 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Wie der schlechte Zustand der Weltmeere verbessert werden kann]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/wie-der-schlechte-zustand-der-weltmeere-verbessert-werden-kann</link>
                <description><![CDATA[<p>Die Weltmeere sind in einem schlechten Zustand und beim Schutz der Hohen See besteht noch erheblicher Handlungsbedarf. Unter diesen Prämissen tauschten sich am <strong>Mittwoch, 13. Februar 2019</strong>,&nbsp;Sachverständige mit Mitgliedern des <strong>Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit</strong> im Rahmen eines öffentlichen Fachgespräches zum Thema „<strong>Ocean Governance – Schutz der Weltmeere</strong>“ aus. Vertreter von Greenpeace<strong> </strong>sowie des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS, Potsdam) forderten dabei, die laufenden Verhandlungen zu einem internationalen Schutzabkommen für die Hohe See zu nutzen, um etwa umfassende Schutzgebiete der Hohen See festzulegen. Das Abkommen wird als ein Durchführungsabkommen im Rahmen des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen ausgehandelt. Zudem ging es im Fachgespräch unter Leitung von <strong>Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen)</strong> um die Vermüllung der Meere mit Plastik.</p><h4>Liste der geladenen Sachverständigen</h4><ul><li><strong>Guido Genrich</strong>, Auswärtiges Amt</li><li><strong>Sebastian Unger</strong>, Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung e. V. (IASS Potsdam)</li><li><strong>Dr. Sandra Schöttner</strong>, Greenpeace e. V.</li><li><strong>Michael Ludden</strong>, Sutco RecyclingTechnik GmbH</li></ul>]]></description>
                <author><![CDATA[Bundestag <mail@bundestag.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/wie-der-schlechte-zustand-der-weltmeere-verbessert-werden-kann</guid>
                <pubDate>Sat, 19 Dec 2020 10:57:53 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Rohstoffe in der Tiefsee]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/rohstoffe-in-der-tiefsee</link>
                <description><![CDATA[<p>Nahezu alle metallischen Rohstoffe, die die Menschheit gegenwärtig benötigt, werden an Land gewonnen. Mit jedem Anstieg der Rohstoffpreise und der zunehmenden Nachfrage einer wachsenden Weltbevölkerung nach neuen Technologien, könnte es attraktiver werden, auch im Meer nach metallischen Rohstoffen zu suchen. Und der Bedarf für den Ausbau der E-Mobilität, die Energiewende und für die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche erhöht sich weiter. Die Europäische Union sieht mittlerweile die Versorgung mit <a href="https://ec.europa.eu/transparency/regdoc/rep/1/2017/EN/COM-2017-490-F1-EN-MAIN-PART-1.PDF" rel="noopener noreferrer" target="_blank">27 strategisch wichtigen Rohstoffen (2017)</a> kritisch. Hierunter fallen beispielsweise Antimon, Germanium oder Kobalt. Die Folgen einer Rohstoffknappheit würden die deutsche Industrie besonders treffen, denn sie ist bei metallischen Rohstoffen nahezu komplett importabhängig.</p><p>Stellen die Ozeane vor diesem Hintergrund eine attraktive Alternative für die Rohstoffbeschaffung dar? Dieser Frage wollen wir in unserem neuen ESKP-Themenspezial nachgehen. Die Erkundungen nach metallischen Rohstoffen in der Tiefsee sind voll im Gange: im Indischen Ozean, im Pazifik, auf alten Seerücken oder den Flanken submariner Vulkane. Insbesondere Kupfer, Kobalt und Nickel kommen in der Tiefsee in Mengen vor, die mit denen an Land vergleichbar sind. Der Run auf die Erkundungslizenzen hat bereits begonnen und die Unterwasserwelt wird nach und nach aufgeteilt, um den Tiefseebergbau voranzutreiben. So haben sich die Anträge bei der Internationalen Meeresbodenbehörde in den letzten fünf Jahren verdreifacht.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Helmholtz-Gemeinschaft - Wissensplattform „Erde und Umwelt“ <eskp@gfz-potsdam.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/rohstoffe-in-der-tiefsee</guid>
                <pubDate>Sat, 12 Dec 2020 21:18:43 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Ostseetag 2018]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/ostseetag-2018</link>
                <description><![CDATA[<strong>Wer Ostsee-Expertenwissen braucht, ist in MV richtig: </strong>

Hier findet man die vier führenden Forschungseinrichtungen zum Thema Ostsee, die ihr Fachwissen über die Grenzen des Bundeslandes hinaus im nationalen und internationalen Umfeld einbringen, Empfehlungen für die Politik erarbeiten und auf neue oder immer noch ungelöste alte Umweltprobleme hinweisen. Um diese gebündelte Expertise auch der Öffentlichkeit vorzustellen und Einblicke in die aktuelle Arbeit zu ermöglichen, präsentiert sich das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde gemeinsam mit dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Rostock, dem Deutschen Meeresmuseum Stralsund sowie dem Thünen-Institut für Ostseefischerei gemeinsam als Gastgeber des 3. Ostseetages: ...

weiterlesen]]></description>
                <author><![CDATA[Thünen Institut - Ostseefischerei <of@thuenen.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/ostseetag-2018</guid>
                <pubDate>Sun, 06 Dec 2020 13:19:22 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Vorsicht vor der „Temperatur-Schuldenfalle“]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/vorsicht-vor-der-temperatur-schuldenfalle</link>
                <description><![CDATA[<p><strong>Künstliche Abkühlung der Atmosphäre mit Aerosolen birgt Langzeitrisiko</strong> Das Klimaschutzabkommen von Paris verpflichtet die internationale Staatengemeinschaft, die globale Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Doch die menschengemachten Treibhausgasemissionen nehmen weiter zu statt ab. Können großtechnische Maßnahmen zur Klimaregulierung, sogenanntes Climate Engineering, eine Lösung sein? In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature warnt Professor Andreas Oschlies vom GEOMAR vor einem unterschätzten Langzeit-Risiko einer vorgeschlagenen Climate-Engineering-Maßnahme, die die Sonneneinstrahlung reduzieren soll.</p><p>Die Natur scheint es vorzumachen. Als 1991 der Vulkan Pinatubo auf den Philippinen ausbrach, schleuderte er riesige Mengen an Staub und Gasen in die Atmosphäre. Ein Teil des sonst auf die Erdoberfläche fallenden Sonnenlichts wurde dadurch abgeschirmt. Die globalen Durchschnittstemperaturen in der unteren Atmosphäre sanken zeitweise um ein halbes Grad. Könnte man im Kampf der Menschheit gegen eine zu schnelle Erwärmung der Atmosphäre nicht den Vulkan nachahmen und große Mengen an Kleinstpartikeln, sogenannte Aerosole, in die Atmosphäre einbringen, um die Erwärmung wenigstens abzubremsen?</p><p>Dieser Vorschlag wird bereits international diskutiert und erste Versuche dazu sind in der Vorbereitung. Doch in der heutigen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift Nature warnt der Biogeochemiker Prof. Dr. Andreas Oschlies vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel vor einer oft unterschätzten Nebenwirkung des sogenannten Sonnen-Einstrahlungs-Managements (Solar Radiation Management, SRM). „Wenn man SRM einmal in großem Umfang startet, kann man es nicht ohne erhebliche Risiken wieder abstellen. Das zeigen uns viele Computersimulationen des Erdsystems", betont Professor Oschlies.</p><p><strong>Originalarbeit:</strong></p><p>Oschlies, A. (2018): Solar engineering must take temperature debt into account. Nature 554, 423 (2018), <a href="https://www.nature.com/articles/d41586-018-02203-x" rel="noopener noreferrer" target="_blank">https://www.nature.com/articles/d41586-018-02203-x</a></p>]]></description>
                <author><![CDATA[Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel - GEOMAR <info@geomar.de>]]></author>
                <guid>https://beyond-eve.com/events/vorsicht-vor-der-temperatur-schuldenfalle</guid>
                <pubDate>Sat, 12 Dec 2020 19:51:37 +0100</pubDate>
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            </channel>
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