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        <title><![CDATA[Beyond EVE: Organisations]]></title>
        <link><![CDATA[https://beyond-eve.com/organisations/rss]]></link>
        <description><![CDATA[]]></description>
        <language>de-DE</language>
        <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 20:00:11 +0200</pubDate>

                    <item>
                <title><![CDATA[Das Ende des Westens – Wie geht es weiter?]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/das-ende-des-westens-wie-geht-es-weiter</link>
                <description><![CDATA[<p><em>57. Römerberggespräche</em></p><p>Die globale politische Landschaft hat sich verändert. Ist es zu früh, das „Ende des Westens“ zu verkünden? Die Wertegemeinschaft, die ihn einst ausmachte, scheint jedenfalls gespalten und geschwächt. Nicht nur Europas Verhältnis zu den USA muss in den nächsten Jahren neu austariert werden. Global sind autoritäre Regime, denen Rechtsstaat und Menschenrechte nichts bedeuten, auf dem Vormarsch, während Tech-Milliardäre in oligarchischer Manier neue Vorstellungen von Politik und Gesellschaft entwerfen, in denen liberale Wertevorstellungen hinter wirtschaftlichen Interessen zurückzustehen haben. Die deutsche Bundestagswahl und die anschließenden Koalitionsverhandlungen werden auch im Kontext dieser Veränderungen der transatlantischen Wertegemeinschaft stattfinden. Welche Perspektiven für Deutschland &amp; Europa, seine Wertevorstellungen und seine Wirtschaftskraft, lassen sich derzeit ausmachen? Was kann man sich für unsere Stellung in der neuen globalen Konstellation erwarten? Wie sehen Gegenentwürfe aus, die die neue Weltordnung nicht den extremistischen Feinden liberaler, demokratischer Gesellschaften überlassen wollen?</p><p>Die Veranstaltung wird moderiert von&nbsp;<strong>Hadija Haruna-Oelker</strong>&nbsp;(Politologin, Journalistin und Moderatorin) und&nbsp;<strong>Cécile Schortmann</strong>&nbsp;(Journalistin und Fernsehmoderatorin).</p><p><br></p><p><strong>Programm</strong></p><p><strong><span class="ql-cursor">﻿</span></strong></p><p><em>10.00 Uhr</em></p><p> <strong>Begrüßung</strong></p><p><strong> Timon Gremmels</strong>, Hessischer Minister für Wissenschaft</p><p> und Forschung, Kunst und Kultur</p><p> <strong>Ina Hartwig,</strong>&nbsp;Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main</p><p><em>10.15 Uhr</em></p><p> <strong>Claus Leggewie</strong></p><p> <strong>Abrechnung. Eine kritische Reflexion des Westens im Postkolonialismus</strong></p><p><em>11.00 Uhr</em></p><p> <strong>Annika Brockschmidt und Irina Scherbakowa</strong></p><p> <strong>Russland &amp; die USA – Alte und neue autoritäre Systeme</strong></p><p>12.00 Uhr</p><p> <strong>Sebastian Conrad</strong></p><p> <strong>Was war der „Westen“? Eine globale Geschichte</strong></p><p><em>13.00 Uhr&nbsp;</em></p><p> <strong>Mittagspause</strong></p><p><em>14.00 Uhr</em></p><p> <strong>Katharina Nocun</strong></p><p> <strong>Aus Netzpolitik wird Machtpolitik – Wie digitale Plattformen Öffentlichkeit formen</strong></p><p><em>15.00 Uhr</em></p><p> <strong>Svenja Behrendt</strong></p><p> <strong>Wie entstehen Autokratien? Über Stabilität und Erosion von Demokratien</strong></p><p><em>16.00 Uhr</em></p><p> <strong>Gunther Hellmann</strong></p><p> <strong>Der „Westen“ in einer neuen Weltordnung</strong></p>]]></description>
                <author><![CDATA[Normativeorders <office@normativeorders.net>]]></author>
                <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 20:00:11 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Digitaler Salon: Gesprächsklimawandel]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/digitaler-salon-gesprachsklimawandel</link>
                <description><![CDATA[<p><strong>Wie viel Internet verträgt unsere Demokratie?</strong></p><p>Skandal! Verrat! Verrückt! Überschriften und Kommentarspalten in Online-Medien scheinen jenen recht zu geben, die von einer zunehmenden Polarisierung der Öffentlichkeit ausgehen – im Einklang mit den letzten Wahlergebnissen in den USA und Deutschland. Doch ist “das Internet” wirklich Schuld? Sind es “die Sozialen Medien” oder “die Digitalisierung”, die unsere Demokratie in Gefahr bringt? Einfache Antworten gibt es nicht –&nbsp;Prozesse der Meinungsbildung sind zu komplex: das Leben in modernen Gesellschaften hat viele Schichten, politisches Handeln viele Gründe. Und dennoch wissen wir Einiges über die Wirkung Sozialer Medien und die Effekte digitaler Diskussionsräume auf gesellschaftliche Diskurse. An Lösungsvorschlägen mangelt es dabei nicht. Ein Mix aus Regulierung, effektiver Umsetzung, sowie Diversität und Medienbildung in der Förderung demokratischer Kommunikationswege scheint dabei vielversprechend.</p><p>Die Moderation übernimmt <a href="https://twitter.com/Katja_Weber_" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Katja Weber</a> (radioeins/rbb, Deutschlandfunk Nova) und diskutiert mit in Kürze hier aufgeführten Expert*innen.</p><p>Das Intro übernimmt <a href="https://www.hiig.de/matthias-kettemann/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Matthias C. Kettemann</a>, er ist Professor für Innovation, Theorie und Philosophie des Rechts am <a href="https://www.uibk.ac.at/zukunftsrecht/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Institut für Theorie und Zukunft des Rechts</a> der Universität Innsbruck. Am HIIG leitet er die Forschungsruppe <a href="https://www.hiig.de/research/globaler-konstitutionalismus-und-das-internet/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">„Globaler Konstitutionalismus und das Internet“</a>, zuletzt das Forschungsprojekt „<a href="https://www.hiig.de/project/plattform-demokratie/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Plattform://Demokratie</a>“ und aktuell die Forschungsprojekte „<a href="https://www.hiig.de/project/volkerrecht-des-netzes/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Völkerrecht des Netzes</a>“,&nbsp;„<a href="https://www.hiig.de/project/human-in-the-loop/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Human in the Loop</a>“&nbsp;und das „<a href="https://www.hiig.de/project/dsa-research-network/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">DSA research network</a>“. Zudem leitet Matthias am <a href="https://leibniz-hbi.de" rel="noopener noreferrer" target="_blank">HBI</a> das Forschungsprogramm&nbsp;<a href="https://www.hans-bredow-institut.de/de/forschung/forschungsprogramme/regelungsstrukturen_und_regelbildung_in_digitalen_kommunikationsraeumen" rel="noopener noreferrer" target="_blank">“Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen”</a> . Als Internetrechtsexperte setzt er sich mit zentralen Fragen der Regulierung digitaler Gesellschaften und ihrer Kommunikationsmechanismen auseinander.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) <info@hiig.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 05 Jan 2025 16:08:51 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Digitaler Salon: Desinformation im Faktencheck]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/digitaler-salon-desinformation-im-faktencheck</link>
                <description><![CDATA[<p>Traue keiner Nachricht, die du nicht selbst gefälscht hast. Die EU-Wahl liegt hinter uns und war geprägt von Falschmeldungen über vermeintliche <a href="https://correctiv.org/faktencheck/europa/2019/05/10/neues-resettlement-programm-afd-verbreitet-vor-eu-wahl-falsche-behauptungen-zu-aufnahmeprogramm-fuer-gefluechtete-menschen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Migrationsvorhaben</a>&nbsp;oder den <a href="https://correctiv.org/faktencheck/2024/05/24/europawahl-2024-nein-die-afd-wurde-nicht-von-der-europawahl-ausgeschlossen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Wahlausschluss</a> bestimmter Parteien. Nun ist die Sorge groß, dass Desinformation die anstehenden Wahlen im Osten beeinflussen wird. Das ist zumindest der Eindruck, wenn man sich die öffentliche Debatte anschaut: Desinformation ist weit verbreitet, wird von den Sozialen Medien noch verstärkt und hat wesentliche Auswirkungen auf Wahlentscheidungen. Aber stimmt das auch? Was ist der wissenschaftliche Stand zu diesen Themen? Saugen uns die Algorithmen von Facebook, TikTok &amp; Co. in Blasen aus unseriösen Meldungen? Bekommen wir alle so viel Desinformation zu Gesicht, wie man manchmal glauben könnte; und noch wichtiger: ändern wir dadurch auch automatisch unsere Meinung oder gar unsere Wahlentscheidung? In der Juli-Ausgabe des Digitalen Salons nehmen wir Desinformation in den Faktencheck und fragen uns, wie berechtigt ein wachsendes Misstrauen in Soziale Medien ist. Müssen wir nun zu jeder Nachrichtenmeldung recherchieren?</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) <info@hiig.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 18 Aug 2024 16:33:50 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Social Bots]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/social-bots</link>
                <description><![CDATA[<p><strong>»Social Bots« sind Computerprogramme, die darauf ausgerichtet sind, in sozialen Netzwerken, beispielsweise auf Facebook oder Twitter, maschinell erstellte Beiträge (Kommentare, Antworten, Meinungsäußerungen) zu generieren, um Diskurse zu beeinflussen bzw. zu manipulieren. Fake-Accounts von »Social Bots«, d. h. gefälschte Nutzerprofile, hinter denen keine authentische Person steht, lassen sich durch einfache Anpassungen leicht skalieren, sodass beispielsweise auf Twitter tausende Accounts geschaffen werden können, die wiederum zehntausende Tweets pro Tag erzeugen. Es wird vermutet und ist teilweise auch belegt, dass »Social Bots« sowohl von Staaten als auch von Unternehmen und Interessengruppen sowie von Terrororganisationen gezielt eingesetzt werden.</strong></p><p>Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) erarbeitete durch seinen Konsortialpartner VDI/VDE-IT eine Sondierungsstudie zur gesellschaftlichen und politischen Relevanz des Themas »Social Bots«. Im Mittelpunkt stand die Untersuchung von Gefahren durch eine mögliche Manipulation politischer Diskussionen und Trends in sozialen Netzwerken.</p><p>Ziel des Fachgespräches war es, den Stand der noch laufenden Untersuchung zu diskutieren, die zentralen Zwischenergebnisse zu überprüfen und Ansatzpunkte für politisches Handeln zu reflektieren. Da das Thema auf ein großes mediales und politisches Interesse traf, diente das Fachgespräch auch zur Positionsbestimmung des Phänomens »Social Bots«. In dem Fachgespräch wurde kurz in die Ausgangslage eingeführt und das Thema entlang drei thematischer Blöcke diskutiert:</p><p><br></p><ol><li>Einfluss und Wirksamkeit von »Social Bots«: Was ist heute machbar und wie wird der Einfluss nachgewiesen?</li><li>Zukünftige Einsatzmöglichkeiten von »Social Bots«: Wofür können »Social Bots« zukünftig eingesetzt werden?</li><li>Enttarnungssysteme und Eindämmungsmöglichkeiten: Wie lassen sich »Social Bots« erkennen und verhindern?</li></ol><p><br></p>]]></description>
                <author><![CDATA[KIT - Karlsruher Institut für Technologie - Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) <buero@tab-beim-bundestag.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 05 Jan 2025 15:44:39 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Mosse Lectures]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/mosse-lectures</link>
                <description><![CDATA[<p>Die Mosse-Lectures sind ein interdisziplinär und international angelegtes Forschungs- und Veranstaltungsprojekt, gegründet 1997 von dem Historiker George L. Mosse und dem Literaturwissenschaftler Klaus R. Scherpe. Mit ihrem Wahlspruch zur »Öffentlichkeit von Kultur und Wissenschaft« erinnern die Mosse-Lectures an die Geschichte und das Erbe der deutsch-jüdischen Familie Mosse, insbesondere an die Tradition des von Rudolf Mosse gegründeten Verlagshauses, das mit seinem Flaggschiff des liberalen »Berliner Tageblatt« großen Einfluss hatte auf die demokratische Öffentlichkeit der Weimarer Republik. Nachkommen der Familie hielten im Exil und bis in die Gegenwart mit ihrem politischen und philanthropischem Engagement an dieser Tradition fest. Dafür steht insbesondere das Werk des 1999 verstorbenen Historikers des Faschismus, George L. Mosse, der mit seinem Vortrag »Das liberale Erbe und die national-sozialistische Öffentlichkeit« am 14. Mai 1997 die Veranstaltungsreihe eröffnete. Mehr als 190 Vorträge wurden seitdem gehalten.</p><p>Die Mosse-Lectures werden veranstaltet und unterstützt vom Institut für deutsche Literatur und vom Präsidium der Humboldt-Universität. Verantwortlich für das Programm ist das Gremium der Veranstalter (Prof. Lothar Müller, Prof. Joseph Vogl, Prof. Ethel Matala de Mazza, Prof. Michael Kämper-van den Boogaart, Prof. Ulrike Vedder, Prof. Stefan Willer, Dr. Hendrik Blumentrath und Denise Reimann (siehe&nbsp;»Verantwortliche«).</p><p>Die Mosse-Lectures wurden seit ihrer Gründung vonverschiedenen Wirtschaftsunternehmen und Stiftungen gefördert, u.a. von der Mosse Foundation und der Friedrich Stiftung.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Mosse Lectures <info@mosse-lectures.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 18 Dec 2022 17:02:19 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Digitaler Salon: Expertise in der Krise]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/digitaler-salon-expertise-in-der-krise</link>
                <description><![CDATA[<p><strong>Klimawandel, Biodiversität und die Covid-19-Pandemie: Wie ermöglicht die Digitalisierung einen konstruktiven Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft?</strong></p><p>Spätestens seit Klimakrise und Corona-Pandemie gilt wissenschaftliche Expertise als Grundlage für die Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen. Daher wird von Wissenschaftler*innen erwartet, dass sie sich engagieren und in einen Dialog mit der Gesellschaft treten. Dank digitaler Technologien können sie Einblicke in ihre Forschungsprozesse gewähren und die wissenschaftliche Praxis für alle transparent machen. Über Soziale Medien und Austauschformate mit Journalist*innen können sie dann direkt mit einer breiten Öffentlichkeit kommunizieren.&nbsp;Doch was passiert, wenn ihre wissenschaftliche Expertise mit Verschwörungstheorien sowie Wissenschaftsskepsis konkurrieren muss? Wie aufgeladen dieses Spannungsfeld ist, zeichnet unter anderem der Film “Don’t Look Up” nach. Welche neuen Wege braucht es also, um das Vertrauen der Gesellschaft in die Wissenschaft zu stärken? Ist Forschung noch nicht partizipativ genug?</p><p>&nbsp;</p><p>Die Moderatorin Katja Weber (radioeins, Deutschlandfunk Nova) diskutiert mit:</p><p><strong>Birte Fähnrich</strong>, Kommunikationswissenschaftlerin und Privatdozentin an der FU Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen digitale Wissenschaftskommunikation, Public and Political Engagement und Hochschulkommunikation. Seit November 2021 ist sie zudem im Bundesministerium für Bildung und Forschung tätig und dort für Fragen der strategischen Weiterentwicklung von Wissenschaftskommunikation im nationalen und internationalen Kontext zuständig.</p><p><strong>Korinna Hennig</strong>, Redakteurin und Moderatorin bei NDR Info. Nach Stationen in den Bereichen Politik und Kultur, ist sie dort mittlerweile im Ressort Wissenschaft und Bildung tätig. Sie ist Host und Redakteurin des Podcasts “Das Coronavirus Update”. Außerdem hat sie den Wissenschaftspodcast “Synapsen” konzipiert und betreut in redaktionell.</p><p><strong>Maximilian Heimstädt</strong>, Forschungsgruppenleiter für “Reorganisation von Wissenspraktiken” am Weizenbaum-Institut. In seiner Forschung interessiert er sich für „Openness“ als Praktik und Gestaltungsprinzip von Organisationen. Dabei befasst er sich mit neuen Arbeits- und Organisationsformen der Wissenschaft, die oftmals unter dem Begriff „Open Science“ zusammengefasst werden. Zuletzt hat er sich auch mit Preprints und ihren Implikationen für Wissenschaftskommunikation beschäftigt.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Einführung übernimmt <a href="https://www.hiig.de/benedikt-fecher/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Benedikt Fecher</a>. Als Forschungsprogrammleiter für das <a href="https://www.hiig.de/research/lernen-wissen-innovation/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Forschungsprogramm “Wissen &amp; Gesellschaft”</a>&nbsp;am HIIG behandelt er Themen im Schnittfeld von Wissenschaft und Digitalisierung sowie Bildung und Digitalisierung. Benedikt ist zudem Mitherausgeber des Blogjournals <a href="http://elephantinthelab.org/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Elephant in the lab</a>, das sich kritisch mit dem Wissenschaftssystem auseinandersetzt.</p><p>&nbsp;</p><p>Dieser Digitale Salon ist eine Kooperation des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft mit Elephant in the Lab und dem <a href="https://www.dzhw.eu/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)</a>. Benedikt Fecher und <a href="https://www.dzhw.eu/gmbh/mitarbeiter?m_id=762" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Clemens Blümel</a> vom DZHW haben den thematischen Schwerpunkt dieser Ausgabe vorgeschlagen.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) <info@hiig.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 24 Apr 2022 11:39:23 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Krisztina Rozgonyi und Marius Dragomir: Meinungsfreiheit in Zentral- und Osteuropa]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/krisztina-rozgonyi-und-marius-dragomir-meinungsfreiheit-in-zentral-und-osteuropa</link>
                <description><![CDATA[<p>Mediensysteme in Mittel- und Osteuropa waren in den letzten zwei Jahrzehnten erheblichen Transformationsprozessen unterworfen. Angesichts populistischer Tendenzen und einer Vereinnahmung durch Regierungen und Oligarchen ist der Raum für Meinungsfreiheit und unabhängigen Journalismus in den meisten Ländern der Region drastisch geschrumpft. Bei den Bürger*innen führt das dazu, dass die Realität ihres Alltags durch&nbsp;unterschiedliche Kommunikationskanäle verzerrt wird. Diese Situation wird durch globale digitale Technologien noch weiter verschärft, da diese auch einer algorithmengesteuerten Manipulation von Inhalten dienen können. Zusätzliche negative Auswirkungen auf die nationale und regionale Medienvielfalt sind die Folge dieser rasanten Entwicklungen.</p><p>Wie können wirtschaftlich verwundbare Medien ihre redaktionelle Unabhängigkeit zurückgewinnen und sich gegen die mächtigen Propagandakanäle behaupten? Um Antworten auf diese Frage zu finden, kommen in dieser Ausgabe der Redenreihe zwei Wissenschaftler*innen zu Wort, die sich auf die digitale Transformation und Herausforderungen von Mediensystemen in demokratischen Gesellschaften, mit Fokus auf&nbsp;Mittel- und Osteuropa, spezialisiert haben.</p><p><em>Marius Dragomir</em> spricht über die Veränderungen in den Mediensystemen Mittel- und Osteuropas und gibt Einblicke in seine Forschung zu Auswirkungen der Vereinnahmung von Medien auf den unabhängigen Journalismus. Hierbei weist er auf die Risiken hin, denen der unabhängige Journalismus in naher Zukunft ausgesetzt sein wird. <em>Krisztina Rozgonyi</em> analysiert, wie digitale Gesellschaften in Mittel- und Osteuropa in einen politisch manipulierten kommunikativen Kontext eingebettet sind und beleuchtet dessen historische Wurzeln. Diese besondere Situation wird durch Social-Media-Plattformen verstärkt, was zu einer erhöhten Anfälligkeit der Öffentlichkeit für Hassrede, Desinformation und Propaganda führt.</p><p><br></p><p><strong>Marius Dragomir</strong> ist Direktor des Center for Media, Data and Society. Im Jahr 2015 gründete er <a href="https://mpmonitor.org/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>MediaPowerMonitor</em></a>, eine Gemeinschaft von Expert*innen für Medienpolitik, die sich mit Trends in Regulierung, Wirtschaft und Politik und deren Auswirkungen auf den Journalismus befasst. In den letzten zwei Jahrzehnten Medienforschung hat er sich vor allem auf die Regulierung von Medien und Kommunikation, digitale Medien, Governance-Strukturen öffentlich-rechtlicher Medien sowie auf Medien- und Eigentumsregulierung spezialisiert. Marius Dragomir leitet derzeit eine Reihe von vergleichenden Forschungsprojekten, darunter das Projekt <a href="https://cmds.ceu.edu/media-influence-matrix-whats-it-all-about" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Media Influence Matrix</em></a>, das sich mit Machtbeziehungen und unzulässigem Einfluss in den Nachrichtenmedien befasst.</p><p><strong>Krisztina Rozgonyi</strong> ist leitende Wissenschaftlerin am <a href="https://www.oeaw.ac.at/cmc/the-institute/staff/krisztina-rozgonyi" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Institute for Comparative Media and Communication Studies (CMC)</a> der Austrian Academy of Sciences (ÖAW) und eine führende Expertin für internationale Medien, Telekommunikation sowie IP-Recht und -Politik. Sie arbeitet als Beraterin für Medienfreiheit, Frequenzpolitik und Governance digitaler Plattformen mit internationalen und europäischen Organisationen, nationalen Regierungen sowie Regulierungsbehörden zusammen. Ihre jüngste Arbeit für die Venedig-Kommission setzt sich mit möglichen <a href="https://www.venice.coe.int/webforms/documents/default.aspx?pdffile=CDL-LA(2018)002-e" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Reaktionen auf Online-Desinformation</a> auseinander. Krisztina Rozgonyi war kürzlich als Expertin für <a href="https://www.osce.org/representative-on-freedom-of-media/452452" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Künstliche Intelligenz und Medienpluralismus</a> für den OSZE-Beauftragten für die Freiheit der Medien tätig.</p><p><br></p>]]></description>
                <author><![CDATA[Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) <info@hiig.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 24 Apr 2022 11:49:50 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Helen Kennedy: Das alltägliche Leben in Zeiten der Datafizierung]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/helen-kennedy-das-alltagliche-leben-in-zeiten-der-datafizierung</link>
                <description><![CDATA[<p>Unsere alltäglichen Erfahrungen mit Daten können uns helfen, die digitale Gesellschaft besser zu verstehen, insbesondere in Bezug auf die Politik der Datafizierung und datenbezogene Ungleichheiten. Durch den Fokus auf das Alltägliche können die Strukturen der Datafizierung nicht nur als konstitutiv für das soziale Leben angesehen werden, sondern auch als durch alltägliche Praktiken konstituiert. Dieses Verständnis ermöglicht es uns, nach Handlungsmöglichkeiten zu suchen, denen in Konzepten wie Datenkolonialismus oder Überwachungskapitalismus und in ihren jeweiligen Lesarten von Datafizierung nur wenig Raum gegeben wird. Der Blick auf das Alltägliche lenkt den Fokus auf die Relevanz der Gefühle und der Werte der Menschen in ihrem Umgang mit Daten und ihren oft sehr gewöhnlichen Alltagstätigkeiten. </p><p>...</p><p><strong>Helen Kennedy</strong> ist Professorin für die Digitale Gesellschaft (Digital Society)&nbsp;an der Universität Sheffield, wo sie das Forschungsprogramm <a href="https://livingwithdata.org/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Living With Data</a> leitet. Sie interessiert sich dafür, wie digitale Entwicklungen von “normalen Menschen” erlebt werden und wie diese Erfahrungen auf die Arbeit von digitalen Praktikern wirken kann, um Ungleichheiten zu überwinden. Sie erforscht die Wahrnehmungen und Gefühle in Bezug auf “Datafizierung”, datenbezogene Handlungsmöglichkeiten und die Frage, ob die Beschäftigung mit Daten Menschen zum Handeln mobilisiert. Ihre jüngsten Bücher sind <em>Post, Mine, Repeat: social media data mining becomes ordinary</em> (Palgrave, 2016) und<em> Data Visualization In Society </em>(herausgegeben mit Martin Engebretsen, Amsterdam University Press, 2020).</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) <info@hiig.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 26 Dec 2021 13:02:18 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Moralismus in analogen und digitalen Debatten: Eine Gefahr für die Demokratie?]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/moralismus-in-analogen-und-digitalen-debatten-eine-gefahr-fur-die-demokratie</link>
                <description><![CDATA[<p>Ob in der Twittersphäre oder in öffentlichen Debatten jenseits der sozialen Medien: wenn es um politische Streitfragen der Gegenwart wie den Klimawandel, die Corona-Pandemie, Migration oder Gender geht, wird schnell der Vorwurf des Moralismus laut. Diejenigen, die ihn erheben, beklagen, dass moralische Argumente in diesen Auseinandersetzungen opportunistisch und übergriffig eingesetzt werden, um die eigene Position als alternativlos auszuzeichnen und die Gegenposition moralisch zu disqualifizieren. Umgekehrt sehen sich Personen und politische Bewegungen, die moralisch argumentieren, zu Unrecht angegriffen und durch diesen Vorwurf der Instrumentalisierung moralischen Sprechens diskreditiert. Ein Diskurs zum eigentlichen Thema kann so nur schwer zu Stande kommen. Aber ist nun der Austausch moralischer Argumente im politischen Streit eine Notwendigkeit oder wird dadurch die Ebene der sachlichen Auseinandersetzung verlassen? Ziehen Moralismus und Moralisierungen eine gesellschaftliche Polarisierung – Moral gegen Unmoral, „gut“ gegen „böse“ – nach sich und werden Menschen durch die moralische Kritik an ihren Positionen an den Rand der demokratischen Gesellschaft gedrängt? Konstituiert der Moralismus gar eine Krise der Demokratie und stellt eine Gefahr für sie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt dar? </p><p><br></p><p>Teilnehmer:innen:</p><p>Dr. Cord Schmelzle (FGZ-Standort Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt)</p><p>Prof. Dr. Wolfgang Merkel (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, HU Berlin)</p><p>Moderation:</p><p>Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (FGZ-Standort Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt, HSFK)</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ)]]></author>
                <pubDate>Sat, 30 Oct 2021 21:41:20 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Nach Drohungen von Facebook: AlgorithmWatch sieht sich gezwungen, Instagram-Forschungsprojekt einzustellen]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/nach-drohungen-von-facebook-algorithmwatch-sieht-sich-gezwungen-instagram-forschungsprojekt-einzustellen</link>
                <description><![CDATA[<p><strong>Facebook versucht derzeit verstärkt, Organisationen daran zu hindern herauszufinden, wie auf der Plattform Inhalte bekannt gemacht, unterdrückt und gesteuert werden. Vergangene Woche sperrte das Unternehmen Forscher·innen der New York University den Datenzugang. Auch AlgorithmWatch sah sich gezwungen, ein Datenspende-Projekt zu beenden, um nicht zu riskieren, vom Konzern verklagt zu werden. Das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedsstaaten müssen jetzt handeln, um weitere Schikanen zu verhindern.</strong></p><p>Digitale Plattformen spielen eine immer wichtigere Rolle dabei, die öffentliche Debatte zu strukturieren und zu beeinflussen. Unabhängige Watchdog-Organisationen, Forscher·innen und Journalist·innen müssen in der Lage sein zu überprüfen, wie sie dabei vorgehen. Nur so können sie zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie unverantwortlich handeln.</p><p>Am 3. März 2020 startete AlgorithmWatch ein Projekt mit dem Ziel, besser zu verstehen, wie der Newsfeed-Algorithmus von Instagram Bilder und Videos in der Timeline von Nutzer·innen priorisiert. Freiwillige konnten dazu ein Browser-Add-on installieren, das ihre Instagram-Newsfeeds auslas und an unsere Datenbank sendete.</p><p>In den letzten 14 Monaten haben etwa 1.500 Freiwillige das Add-on installiert. Anhand ihrer Daten konnten wir Belege dafür finden, dass Instagram-Nutzer·innen dazu <a href="https://algorithmwatch.org/en/instagram-algorithm-nudity/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">ermutigt</a> werden, Bilder von sich mit viel nackter Haut zu posten, und dass Politiker·innen wahrscheinlich <a href="https://algorithmwatch.org/en/instagram-algorithm-politicians/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">eine größere Reichweite erlangen</a>, wenn sie in ihren Veröffentlichungen auf Text verzichten (Facebook bestreitet beide Ergebnisse).</p><p>Obwohl wir den Algorithmus von Instagram nicht in allen Details überprüfen konnten, gehört diese Untersuchung zu den bisher umfassendsten Studien, mit denen die Plattform überprüft wurden. Das Projekt wurde vom Europäischen Netzwerk für Datenjournalismus und von der niederländischen Stiftung SIDN unterstützt und in Zusammenarbeit mit <a href="https://www.mediapart.fr/journal/international/150620/sur-instagram-la-prime-secrete-la-nudite-se-deshabiller-pour-gagner-de-l-audience" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Mediapart</a> in Frankreich, <a href="https://web.archive.org/web/20210303082809/https:/nos.nl/artikel/2371016-het-algoritme-van-instagram-verslaan-best-lastig-voor-een-politicus.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank">NOS</a>, <a href="https://www.groene.nl/artikel/de-poppetjes-zijn-op-instagram-belangrijker-dan-de-inhoud" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Groene Amsterdammer</a> und <a href="https://pointer.kro-ncrv.nl/politieke-campagnes-met-veel-selfies-worden-beloond-door-het-instagram-algoritme" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Pointer</a> in den Niederlanden und der <a href="https://www.sueddeutsche.de/wahlfilter" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> in Deutschland durchgeführt. Dutzende Publikationen in aller Welt haben darüber berichtet.</p><p><em>von Nicolas Kayser-Bril</em></p>]]></description>
                <author><![CDATA[AlgorithmWatch gGmbH <info@algorithmwatch.org>]]></author>
                <pubDate>Tue, 14 Sep 2021 20:20:41 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Digitaler Salon: Plattformen im Konflikt]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/digitaler-salon-plattformen-im-konflikt</link>
                <description><![CDATA[<p>Soziale Medien spielen eine große Rolle in der Kommunikation zwischen politischen Akteur*innen und Bürger*innen. Sie öffnen Räume für zivilgesellschaftliches Engagement und Protestbewegungen, aber sie sind auch Schauplatz für nationalistischen und menschenfeindlichen Hass und Nährboden für ethnische Gewalt. Zugleich schauen Aktivist*innen und NGOs nicht tatenlos zu, sondern versuchen über Soziale Medien Vertrauen aufzubauen und schlichtend in Konflikte einzugreifen. Wie zum Beispiel in der multidimensionalen Krise im Libanon. Hier helfen Influencer*innen, Spannungen zwischen verschiedenen Gruppen zu lösen. Nur was tun, wenn Staaten den Zugang zu sozialen Plattformen verbieten? Und welche Verantwortung kommt Facebook &amp; Co. zu, wenn Fake News und Hate Speech die Gesellschaft polarisieren? Gibt es Hoffnung für ein friedlicheres Miteinander online?</p><p><br></p>]]></description>
                <author><![CDATA[Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) <info@hiig.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 18 Jul 2021 16:08:13 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Die teuflischen Fünf – Über die Datenmacht von Google, Apple, Facebook, Amazon und Microsoft]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/die-teuflischen-funf-uber-die-datenmacht-von-google-apple-facebook-amazon-und-microsoft</link>
                <description><![CDATA[<p>Millionen Apps und Webseiten gibt es im Internet sowie Milliarden an Nutzerinnen und Nutzern. Die Daten dieser gigantischen digitalen Welt ballen sich jedoch bei wenigen großen Unternehmen: Google, Apple, Facebook, Amazon und Microsoft.</p><p>Diese "teuflischen Fünf" dominieren weite Teile des Internets und unserer digitalen Welt. Potenziell können sich die IT-Konzerne mit ihren Datenschätzen in das Leben jeder Einzelperson und Bevölkerungsgruppe hineinzoomen. Doch keine Angst: Der Vortrag endet mit einem positiven Ausblick. Der Referent stellt Wege vor, wie man den Datenhunger der Unternehmen stillen kann.</p><p>Referent: <a href="http://jb-schnittstelle.de/mitglieder/stefan_mey/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Stefan Mey</a>, Journalist, Berlin</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Heinz Nixdorf MuseumsForum <service@hnf.de>]]></author>
                <pubDate>Sat, 23 Oct 2021 14:29:36 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Social Media und Wissenschaftskommunikation – Gefahren, Chancen, Perspektiven]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/social-media-und-wissenschaftskommunikation-gefahren-chancen-perspektiven</link>
                <description><![CDATA[<p class="ql-align-justify">Liken, Posten, Tweeten, Chatten. Eine Stunde und 24 Minuten – die Länge einer Bahnfahrt von Freiburg nach Mannheim. So viel Zeit verbringen Social-Media-Nutzer*innen in Deutschland durchschnittlich pro Tag auf Instagram und Co. Rund 66 Millionen Social-Media-User gibt es hierzulande laut einer Datenerhebung von We Are Social und Hootsuite (Stand: Januar 2021). Dabei hat ein User im Durchschnitt nicht nur einen Account, sondern sechs – das macht über 390 Millionen Accounts – mehr als ein Vierfaches der Einwohnerzahl Deutschlands</p><p class="ql-align-justify">Soziale Netzwerke wie TikTok, WhatsApp, Instagram, Clubhouse, YouTube, Facebook und Twitter bieten eine Plattform, um sich zu vernetzen, zu präsentieren und auszutauschen. Jedoch bestimmen die Plattformen nicht nur über die Sammlung, sondern auch die Bereitstellung von Daten. Ein Beispiel ist die Sperrung des Twitter-Accounts des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Bei Twitter und Co. wird das Spannungsverhältnis zwischen Meinungsfreiheit und einer Regulierung der sozialen Medien deutlich.</p><p class="ql-align-justify">Welche Chancen und auch welche Gefahren bieten soziale Medien für die <strong>Wissenschaftskommunikation</strong>? Diese Frage steht beim zweiten Teil der Diskussionsreihe am 22. Juni im Fokus.&nbsp;<strong>Julia Wandt</strong>, Geschäftsbereich Kommunikation und Strategie der Universität Freiburg und Vorsitzende des Bundesverbands Hochschulkommunikation, die Rechtwissenschaftlerin&nbsp;<strong>Silja Vöneky</strong>&nbsp;und der Direktor des<strong>&nbsp;</strong>Freiburg Institute of Advanced Studies,&nbsp;<strong>Bernd Kortmann</strong>, erörtern dieses Thema.</p><p>Die Veranstaltungen werden vom Freiburg Institute of Advanced Studies (FRIAS), dem internationalen Forschungskolleg der Universität Freiburg, organisiert und finden online im Rahmen des Freiburger Wissenschaftsmarkts statt. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, sich mit Fragen an den Diskussionen zu beteiligen.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[FRIAS Freiburg Institute for Advanced Studies <info@frias.uni-freiburg.de>]]></author>
                <pubDate>Fri, 11 Jun 2021 22:10:49 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Überwachungskapitalismus – Von der Volkszählung zur PAYBACK-Karte]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/uberwachungskapitalismus-von-der-volkszahlung-zur-payback-karte-2</link>
                <description><![CDATA[<p>Das große Geld wird heute mit Daten gemacht. So versuchen Facebook &amp; Co. ständig unsere Aufmerksamkeit zu erzeugen. Der Dreiklang Daten-Aufmerksamkeit-Verhalten bestimmt das digitale Leben. Der Bielefelder Dozent Marc Rohlfing in seinem Vortrag darüber, wie es dazu kommen konnte und warum wir alle unseren Teil dazu beigetragen haben.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Heinz Nixdorf MuseumsForum <service@hnf.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 13 Jun 2021 19:35:56 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Manipuliert? Wählen im digitalen Zeitalter]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/manipuliert-wahlen-im-digitalen-zeitalter</link>
                <description><![CDATA[<p><strong>Drittes Werkstattgespräch der Reihe </strong><a href="https://www.rewi.hu-berlin.de/de/lf/oe/lsi/veranstaltungen/werkstattgespraeche/index.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Qualen der Wahl: Herausforderungen demokratischer Repräsentation&nbsp;</strong></a></p><p>Die Geschichte von Wahlen ist auch die Geschichte ihrer Manipulationsversuche. Jenseits von Bestechung, Einschüchterung, Wahlkreisschiebung oder gar Fälschung bringt das digitale Zeitalter und namentlich der Erfolg sozialer Medien neue, freilich nicht weniger effektive Strategien zur Beeinflussung von Wahlentscheidungen mit sich. Als besonders kontroverses Instrument hat sich dabei das so genannte Microtargeting erwiesen – eine dem kommerziellen Marketing entliehene Praxis, die gerade im Rahmen der beiden vergangenen Wahlkämpfe um die US-Präsidentschaft hohe mediale Aufmerksamkeit fand. Gleichzeitig jedoch birgt Digitalisierung auch Chancen für demokratische Wahlen, beispielsweise durch direktere Partizipation in Diskursräumen.</p><p>Vor diesem Hintergrund möchte die als interdisziplinärer Dialog zwischen Politik- und Rechtswissenschaften geplante Veranstaltung die Implikationen des digitalen Zeitalters für das Wählen in der Bundesrepublik diskutieren.</p><p><a href="https://www.weizenbaum-institut.de/portrait/p/sebastian-berg/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Sebastian Berg</strong></a> ist Politik- und Rechtswissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Weizenbaum Institut</p><p><a href="https://leibniz-hbi.de/de/mitarbeiter/keno-christoffer-potthast" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Keno Potthast</strong></a> ist Rechtswissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hans-Bredow-Institut</p><p><a href="https://www.hans-bredow-institut.de/de/mitarbeiter/amelie-pia-heldt" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Amélie Pia Heldt</strong></a> (Moderation) ist&nbsp;Rechtswissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hans-Bredow-Institut</p><p>Die Veranstaltung findet online statt, Anmeldung via <strong>lsi(at)rewi.hu-berlin.de.</strong></p>]]></description>
                <author><![CDATA[Humboldt-Universität zu Berlin]]></author>
                <pubDate>Fri, 11 Jun 2021 22:32:28 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Demokratie und Regulierung der sozialen Medien]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/demokratie-und-regulierung-der-sozialen-medien</link>
                <description><![CDATA[<p class="ql-align-justify">Liken, Posten, Tweeten, Chatten. Eine Stunde und 24 Minuten – die Länge einer Bahnfahrt von Freiburg nach Mannheim. So viel Zeit verbringen Social-Media-Nutzer*innen in Deutschland durchschnittlich pro Tag auf Instagram und Co. Rund 66 Millionen Social-Media-User gibt es hierzulande laut einer Datenerhebung von We Are Social und Hootsuite (Stand: Januar 2021). Dabei hat ein User im Durchschnitt nicht nur einen Account, sondern sechs – das macht über 390 Millionen Accounts – mehr als ein Vierfaches der Einwohnerzahl Deutschlands</p><p class="ql-align-justify">Soziale Netzwerke wie TikTok, WhatsApp, Instagram, Clubhouse, YouTube, Facebook und Twitter bieten eine Plattform, um sich zu vernetzen, zu präsentieren und auszutauschen. Jedoch bestimmen die Plattformen nicht nur über die Sammlung, sondern auch die Bereitstellung von Daten. Ein Beispiel ist die Sperrung des Twitter-Accounts des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Bei Twitter und Co. wird das Spannungsverhältnis zwischen Meinungsfreiheit und einer Regulierung der sozialen Medien deutlich.</p><p>Wer entscheidet, was gepostet werden darf und wer haftet dafür? Übernehmen hier private Unternehmen die Rolle des Staates? Inwieweit werden Grundrechte durch soziale Medien infrage gestellt, oder gar ausgehebelt? „Hate speech“ ist kein Fremdwort im Netz –&nbsp;was zählt als freie Meinungsäußerung, was als strafbare Beleidigung? Diese Fragen diskutieren am 9. Juni der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht Prof. Dr. <strong>Paul Kirchhof</strong> und Dr. <strong>Jan-Hinrik Schmidt</strong>, Forschender im Bereich digitale interaktive Medien und politische Kommunikation am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[FRIAS Freiburg Institute for Advanced Studies <info@frias.uni-freiburg.de>]]></author>
                <pubDate>Fri, 11 Jun 2021 21:47:28 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Die Demokratie plattformfest machen]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/die-demokratie-plattformfest-machen</link>
                <description><![CDATA[<p>Politische Teilhabe im digitalen Zeitalter auch im Internet zu realisieren, ist eine wichtige Herausforderung.</p><p><br></p><p>Zentrale Errungenschaft der demokratischen Revolutionen war es, sich Mitbestimmung an den Regeln zu erkämpfen, die in bestimmten Rechtskreisen gelten, insbesondere hinsichtlich dessen, was gesagt werden darf.</p><p><br></p><p>Plattformen setzen weitgehend ohne demokratische Kontrolle und nur mit sehr punktueller gerichtlicher Korrektur die Regeln für Kommunikationsräume, die für die Meinungsaggregation und -artikulation entscheidend sind.</p><p><br></p><p>Unsere Demokratie hat ein Update dergestalt nötig, dass die zunehmend private Verfasstheit der Kommunikationsordnung „demokratisiert“ werden sollte: Die Demokratie muss plattformfest gemacht werden, die Plattformen erhöhten demokratischen Legitimationsansprüchen gerecht werden.</p><p><br></p><p>Plattformräte bilden ein vielversprechendes Konzept, um bestehende Defizite der unternehmerischen Normensetzung und -durchsetzung zu reduzieren. Bestehende, vergleichbare Institutionen der Medienregulierung wie Presse- oder Rundfunkräte können als Inspirationsquelle dienen, sollten angesichts stark unterschiedlicher Steuerungsbedarfe aber nicht schematisch übertragen werden.</p><p><br></p><p>Zur optimalen Gestaltung von Plattformräten stehen belastbare Erfahrungswerte noch aus. Nach derzeitigem Kenntnisstand erscheint eine Kombination aus Beschwerdeinstitution ( quasi-judikative) und Beteiligung an der Ausgestaltung der Regeln (Quasilegislative) als optimal. Jedenfalls aber ist eine Beteiligung an der Bewertung und Gestaltung gerade der Maßnahmen entscheidend, die von den jeweiligen Usern unbemerkt die Sichtbarkeit ihrer Inhalte für andere einschränken.</p><p><br></p><p>Plattformräte können zwar im Einzelfall dazu beitragen, mögliche Verstöße gegen Allgemeine Geschäftsbedingungen oder Gemeinschaftsstandards zu prüfen, ihr wahrer Mehrwert liegt aber in der systemischen Verbesserung der Governancesysteme von Unternehmen über den Einzelfall hinaus, die durch repräsentative Besetzung wahrscheinlicher gemacht wird.</p><p><br></p><p>Wie Social Media Councils als Werkzeug zur gesellschaftlichen Rückbindung der privaten Ordnungen digitaler Plattformen fungieren können, beschreiben <a href="https://leibniz-hbi.de/de/mitarbeiter/matthias-c-kettemann" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>PD Dr. Matthias C. Kettemann</strong></a> und <a href="https://leibniz-hbi.de/de/mitarbeiter/martin-fertmann" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Martin Fertmann</strong></a> in ihrem Kurzgutachten, publiziert von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Leibniz-Institut für Medienforschung - Hans-Bredow-Institut <info@hans-bredow-institut.de>]]></author>
                <pubDate>Fri, 11 Jun 2021 21:25:08 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Recht auf mein Selbst – Schutzräume kindlicher Entwicklungsphasen in der digitalen Gesellschaft]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/recht-auf-mein-selbst-schutzraume-kindlicher-entwicklungsphasen-in-der-digitalen-gesellschaft</link>
                <description><![CDATA[<p><br></p><p><em>Digitale Technologien prägen zunehmend Kindheit und Jugend: von der Videoüberwachung im Säuglingsalter über den Lernroboter im Kindergarten bis hin zu den durch Künstliche Intelligenz gesteuerten Lernassistenten für den individuellen Bildungserfolg. Worüber jedoch wenig reflektiert wird, sind Privatheits-, Überwachungs- und Datenschutzfragen in diesem sensiblen und wichtigen gesellschaftlichen Bereich. In den meisten dieser Anwendungen fallen Daten an, die viel über die Heranwachsenden aussagen. Diesem Themenkomplex widmet sich die vorliegende Publikation. Abgebildet wird der inter- und transdisziplinäre Austausch über Disziplinen und Wissenschaftsgrenzen hinaus, gemeinsam mit Praktiker_innen aus der Bildungsarbeit und mit dem Ziel einer Grundlegung im wissenschaftlichen sowie (gesellschafts)-politischen Diskurs.</em></p><p>Über Schutzräumen kindlicher Entwicklungsphasen in der digitalen Gesellschaft schreibt <a href="https://leibniz-hbi.de/de/mitarbeiter/stephan-dreyer" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Dr. Stephan Dreyer</strong></a> in dem Sammelband "Aufwachsen in überwachten Umgebungen", gerade frisch erschienen im <a href="https://www.nomos-shop.de/nomos/titel/aufwachsen-in-ueberwachten-umgebungen-id-96151/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Nomos-Verlag</strong></a>.</p><p><br></p><p><a href="https://www.nomos-shop.de/nomos/titel/aufwachsen-in-ueberwachten-umgebungen-id-96151/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Verlagsinformationen</strong></a></p><p><strong>Dreyer, S. (2021): Recht auf mein Selbst – Schutzräume kindlicher Entwicklungsphasen in der digitalen Gesellschaft. In: I. Stapf, R. Ammicht Quinn, M. Friedewald, J. Heesen, N. Krämer (Hrsg.), Aufwachsen in überwachten Umgebungen. Interdisziplinäre Positionen zu Privatheit und Datenschutz in Kindheit und Jugend. Baden-Baden: Nomos. S. 143-164.</strong></p>]]></description>
                <author><![CDATA[Leibniz-Institut für Medienforschung - Hans-Bredow-Institut <info@hans-bredow-institut.de>]]></author>
                <pubDate>Fri, 11 Jun 2021 22:17:37 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Die Besserwisser. Wissenschaftsskepsis, Verschwörungsdenken und die Erosion der Wirklichkeit]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/die-besserwisser-wissenschaftsskepsis-verschworungsdenken-und-die-erosion-der-wirklichkeit</link>
                <description><![CDATA[<p>Die Gegenwart ist geprägt durch eine radikale Skepsis gegenüber offiziellen Narrativen: sei es mediale Berichterstattung, seien es Alltagskonsense, sei es das Wissen der Wissenschaft. Dabei treten selbsternannte Fachleute auf, deren Ziel es weniger ist, gegebenes Wissen zu modifizieren als es fundamental in Zweifel zu ziehen. Zu dieser Kakophonie der Experten kommen neuerdings Verschwörungstheorien, die eine geteilte Definition von Wirklichkeit als Basis jeder politischen Debatte in Frage stellen. Der Vortag wird die Logik und Geschichte dieser „Besserwisserei“ untersuchen und fragen, welche politischen Phantasien hier am Werk sind.</p><p><strong>Eva Horn</strong> ist seit 2009 Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Wien, Forschungen zur Literatur und Kunst im Anthropozän, zu Narrativen der Katastrophe, Konzeptualisierungen des Klimas und zum politischen Geheimnis im 20. Jahrhundert, zahlreiche Publikationen, zu Verschwörungstheorien u. a. »Der geheime Krieg. Verrat, Spionage und moderne Fiktion« [2007], »Dark Powers. Conspiracies in History and Fiction« [2008] und »Die Fiktion von der jüdischen Weltverschwörung. Zu Text und Kontext der „Protokolle der Weisen von Zion“« [mit Michael Hagemeister, 2012], Beisitzerin im Vorstand des Gesprächskreises der Nachrichtendienste in Berlin.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Mosse Lectures <info@mosse-lectures.de>]]></author>
                <pubDate>Sat, 01 May 2021 10:35:51 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Frauen und Mädchen besser vor digitaler Gewalt schützen]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/frauen-und-madchen-besser-vor-digitaler-gewalt-schutzen</link>
                <description><![CDATA[<p>Bedrohung, Beleidigung, Identitätsdiebstahl, heimliche Aufnahmen – digitale Gewalt ist oft eng verknüpft mit analoger Gewalt oder es kommt zu einer Vermischung. Dabei haben Staat, Wirtschaft und Gesellschaft die Pflicht, sich schützend an die Seite der Opfer zu stellen. Zu dieser Einschätzung kam eine Mehrzahl der Sachverständigen am <strong>Mittwoch, 24. März 2021</strong>, in der öffentlichen Anhörung des <strong>Ausschusses Digitale Agenda</strong>&nbsp;unter Vorsitz von <strong>Manuel Höferlin (FDP)</strong> zum Thema <strong>„Digitale Gewalt gegen Frauen und Mädchen. </strong>Dazu lagt auch ein Antrag der Fraktion Die Linke mit dem Titel “Digitale Gewalt gegen Frauen„ vor (<a href="https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/253/1925351.pdf" rel="noopener noreferrer" target="_blank">19/25351</a>).</p><p><strong>Prof. Dr. Dirk Heckmann</strong> vom <strong>Lehrstuhl für Recht und Sicherheit der Digitalisierung der Technischen Universität München</strong> betonte, dass digitale Gewalt immer von Menschen ausgehe. “Die Anwendungen sind nur ein Mittel zum Begehen der Straftat„, sagte Heckmann. Es gebe eine Breiten- und Tiefenwirkung bestimmter Straftaten, die das Leiden der Opfer erheblich verstärken können.</p><p><strong>Johannes-Wilhelm Rörig (Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs)</strong> betonte, dass das Ausmaß an digitaler Gewalt enorm sei. Zwei Drittel der Opfer sexueller Gewalt seien Mädchen. “Das Internet befeuert sexuelle Gewalt„, sagte Rörig. In 2019 sei ein Anwachsen der Fälle um 65 Prozent festgestellt worden. Immer öfter komme es zu gefilmten sexuellen Missbrauch, der weltweit konsumiert werde. Auch erleichtere das Netz die Anmache von Mädchen und Jungen, indem die Türen zu den Kinderzimmer digital offenstünden.</p><p><strong>Friederike Behrendt (Cyberstalking-Beratung) </strong>sagte, es brauche mehr Aufklärung und Bewusstsein in der Gesellschaft. Frauen müssten zudem ermutigt werden, sich mehr mit IT-Sicherheitsthemen zu befassen. Oftmals fänden Frauen wenig Unterstützung oder machten etwa negative Erfahrungen beim Anzeigen von Straftaten. Verfahren würden schnell eingestellt, technische Geräte oftmals nicht forensisch untersucht – es fehle an Ressourcen in Polizei und Justiz.</p><p>Auch die Sachverständige <strong>Ann Cathrin Riedel</strong> vom<strong> Verein LOAD für liberale Netzpolitik) </strong>betonte, der mediale Diskurs fokussiere oftmals zu stark auf Hate Speech. Es gebe diverse Phänomene digitaler Gewalt.&nbsp;„Frauenhass ist nebst Antisemitismus und Rassismus eins der drei großen Leitmotive von Rechtsextremisten“, sagte sie.</p><p>Auch <strong>Katja Grieger </strong>vom<strong> Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe</strong>&nbsp;verwies auf einen Anstieg der Nachfrage bei den Beratungsstellen. Oft liege eine Kombination von analoger und digitaler Gewalt vor, wie etwa Stalking nach einer Trennung oder das Androhen des Veröffentlichens bildbasierter sexueller Gewalt. Dies reiche vom Einsatz von Spionage-Softwares über zunächst einvernehmlich erstellte Bilder bis zu solchen, die heimlich etwa in Umkleidekabinen erstellt wurden und sich oft plattformübergreifend verbreiteten.</p><p><strong>Josephine Ballon </strong>von der gemeinnützigen GmbH&nbsp;<strong>HateAid </strong>berichtete, dass Frauen ihrer Beratungserfahrung nach die größte und am stärksten betroffene Gruppe stellten. „Ziel ist es oftmals, Frauen mundtot zu machen“, sagte Ballon. Überwiegend gebe es dabei keine persönliche Beziehung zwischen den betroffenen Frauen und den Tätern. Formen seien etwa Kommentare in Netzwerken, das Preisgeben persönlicher Informationen, was analoge Bedrohung nach sich ziehen könne, oder auch das Versenden sogenannter Dickpics etwa über Nachrichten, die sich selbst löschen.</p><p><br></p>]]></description>
                <author><![CDATA[Bundestag <mail@bundestag.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 02 May 2021 10:48:43 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Die Rolle des Rechts im Kampf gegen digitale Gewalt gegen Frauen - Theorie vs. Praxis]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/die-rolle-des-rechts-im-kampf-gegen-digitale-gewalt-gegen-frauen-theorie-vs-praxis</link>
                <description><![CDATA[<p>Die mit den digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verbundenen normativen Herausforderungen werden immer offenkundiger. Als Netzwerk der Netzwerke ist das Internet zu einem zentralen Gegenstand rechts-, sozial-, politik- und geisteswissenschaftlicher Forschung geworden. Am Forschungsverbund wird seit Jahren Internetforschung aus unterschiedlichen, aber einander ergänzenden Perspektiven geleistet. Der Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität bündelt diese Initiativen und festigt die Rolle des Verbunds als Zentrum empirisch-normativer Internetforschung. Flagship-Veranstaltung des Forschungsschwerpunktes ist das traditionelle Frankfurter Kolloquium für Internetforschung, ein interdisziplinäres Forum für all jene, die sich in Frankfurt und Umgebung mit Themen aus dem weiten Feld der Netzpolitik auseinandersetzen und in Forschung oder Praxis mit dem Internets zu tun haben.</p><p><strong>Vortragende: Verena Haisch</strong> (DLA Piper und Deutscher Juristinnenbund e.V.)</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Normativeorders <office@normativeorders.net>]]></author>
                <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 21:09:16 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Wahl-O-Matics]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/wahl-o-matics</link>
                <description><![CDATA[<p>Wahlkampf 2021: Plakate, Kugelschreiber und Handzettel? Parteien und Kandidaten müssen sich heute per Facebook, Instagram, Tik Tok oder Twitter an potenzielle Wähler wenden, die Meinungsbildung wird von Memes, K-Pop Stans oder Twitch-Streams bestimmt. Der Referent wirft einen Blick auf die Mechanismen, rechtzeitig vor der nächsten Bundestagswahl.&nbsp;</p><p><strong>Marc Rohlfing,</strong> Dozent, Bielefeld</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Heinz Nixdorf MuseumsForum <service@hnf.de>]]></author>
                <pubDate>Tue, 27 Apr 2021 20:08:30 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Vom Mythos neutraler Algorithmen]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/vom-mythos-neutraler-algorithmen</link>
                <description><![CDATA[<p>Netzpolitik ist ein Politikfeld, das gerade entsteht. Tiefergehende feministische Analysen sind hier noch rar. Das Buch „Netzpolitik. Eine feministische Einführung“ von Francesca Schmidt stellt einen Beitrag zur Schließung dieser Lücke dar. Es fragt: Wie kann eine geschlechtergerechte digitale Zukunft aussehen?</p><p>Für Antworten wollen wir auf Grundlage des Buches zunächst einmal aufzeigen, was Netzpolitik überhaupt ist und warum intersektionale feministische Perspektiven und Ansätze in diesem Feld dringen geboten sind. Besonders deutlich wird dies bei den Themen Künstliche Intelligenz, Algorithmen, automatische Entscheidungssysteme und Big Data. Unsere Zukunft wird eben nicht nur digital sein, sondern auch vollautomatisiert, so die Befürchtungen der Einen oder die Freude der Anderen. Doch warum scheint genau dieser automatisierte Ansatz, Diskriminierungen Vorschub zu leisten, anstatt uns in eine gerechte Zukunft zu führen? </p><p><strong>Begrüßung</strong>: Barbara Unmüßig, Vorständin Heinrich-Böll-Stiftung</p><p><strong>Diskussion</strong>:</p><ul><li><strong>Francesca Schmidt</strong>, Referentin feministische Netzpolitik, GWI</li><li><strong>Nelly Y. Pinkrah</strong>, Leuphana Universität Lüneburg</li><li><strong>Chris Köver</strong>, netzpolitik.org</li></ul><p>&nbsp;</p><p><strong>Moderation</strong>: Dr. Anna Antonakis, FU Berlin </p><p>Das Buch finden Sie <a href="https://www.gwi-boell.de/de/2021/01/05/netzpolitik" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier</a>.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Heinrich Böll Stiftung e.V. <info@boell.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 07 Feb 2021 14:02:39 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Freiheit zur Rechtswidrigkeit im Internet: Herausforderungen technischer Rechtsdurchsetzung]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/freiheit-zur-rechtswidrigkeit-im-internet-herausforderungen-technischer-rechtsdurchsetzung</link>
                <description><![CDATA[<p>Die mit den digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verbundenen normativen Herausforderungen werden immer offenkundiger. Als Netzwerk der Netzwerke ist das Internet zu einem zentralen Gegenstand rechts-, sozial-, politik- und geisteswissenschaftlicher Forschung geworden. Am Forschungsverbund wird seit Jahren Internetforschung aus unterschiedlichen, aber einander ergänzenden Perspektiven geleistet. Der Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität bündelt diese Initiativen und festigt die Rolle des Verbunds als Zentrum empirisch-normativer Internetforschung. Flagship-Veranstaltung des Forschungsschwerpunktes ist das traditionelle Frankfurter Kolloquium für Internetforschung, ein interdisziplinäres Forum für all jene, die sich in Frankfurt und Umgebung mit Themen aus dem weiten Feld der Netzpolitik auseinandersetzen und in Forschung oder Praxis mit dem Internets zu tun haben.</p><p><strong>Vortragender: Maximilian Becker</strong> (Leibniz Universität Hannover)</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Normativeorders <office@normativeorders.net>]]></author>
                <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 22:14:32 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Fake News!]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/fake-news</link>
                <description><![CDATA[<p>Parallel zur Corona-​Pandemie entfaltete sich in den globalen Medien die „Infodemie“. Auch Fake News verbreiteten sich digital wie Viren. Seit es soziale Medien gibt, sind virale Kommunikationsphänomene eine Bedrohung für Organisationen. Wie ihre biologischen Verwandten greifen sogenannte Meme (kommunikative Viren) Unternehmen an, um deren kulturelle DNA umzucodieren – ein Angriff auf ihre Identität und ihr öffentliches Image. Doch wie das menschliche Immunsystem sind auch Organisationen in diesem Kampf nicht wehrlos.</p><p><br></p><p>Vortrag:</p><p><strong>Jens Seiffert-​Brockmann</strong>, Head of Institute for Communication Management and Media Department of Foreign Language Business Communication, WU</p><p><br></p><p>Diskussion:</p><p><strong>Sabine Einwiller,</strong> Professorin für PR-​Forschung am Institut für Publizistik-​ und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien</p><p><strong>Christian Körber</strong>, Leitender Redakteur, ORF.at</p><p><strong>Sabine Moll</strong>, Consultant bei ikp GmbH, Wien</p><p>Moderation:</p><p><strong>Ursula Lutzky</strong>, Assistant Professor, Department of Foreign Language Business Communication, WU</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Wirtschaftsuniversitaet Wien]]></author>
                <pubDate>Sun, 14 Mar 2021 12:04:32 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[netzpolitik.org e. V.]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/netzpolitikorg-e-v</link>
                <description><![CDATA[<p>netzpolitik.org ist eine Plattform für digitale Freiheitsrechte. Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.</p><p>Wir verstehen uns als journalistisches Angebot, sind jedoch nicht neutral. Unsere Haltung ist: Wir engagieren uns für digitale Freiheitsrechte und ihre politische Umsetzung.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[netzpolitik.org e. V. <kontakt@netzpolitik.org>]]></author>
                <pubDate>Tue, 29 Dec 2020 16:28:29 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Iyad Rahwan: Vertrauenswürdige Maschinen?]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/iyad-rahwan-vertrauenswurdige-maschinen</link>
                <description><![CDATA[<p>Maschinelle Intelligenz spielt eine wachsende Rolle in unserem Leben. Maschinen empfehlen uns heute Dinge wie Nachrichten, Musik und Haushaltsprodukte. Sie handeln an unseren Aktienmärkten und optimieren unseren Transport und unsere Logistik. Sie beginnen auch, Autos zu lenken, mit unseren Kindern zu spielen und uns Krankheiten zu diagnostizieren. Wie können wir sicherstellen, dass diese Maschinen vertrauenswürdig sind? Dieser Vortrag befasst sich mit verschiedenen psychologischen, sozialen, kulturellen und politischen Faktoren, die unser Vertrauen in Maschinen prägen und plädiert dafür, die Bewältigung der Herausforderungen der Informationsrevolution nicht nur als Problem der Informatik zu begreifen.&nbsp;</p><p>&nbsp;&nbsp;</p><p><strong>Iyad Rahwan</strong> ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung (MPIB) in Berlin, wo er den Forschungsbereich „Mensch und Maschine” gegründet hat und leitet. Außerdem ist er Honorarprofessor für Elektrotechnik und Informatik an der Technischen Universität Berlin. Bis Juni 2020 war er assoziierter Professor für Medienkunst und Medienwissenschaft am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Rahwan hat an der Universität von Melbourne im Bereich Informationssysteme (Künstliche Intelligenz) promoviert. In seiner Forschungsarbeit untersucht er die Schnittstelle von Informatik und menschlichem Verhalten mit einem Schwerpunkt auf kollektive Intelligenz, „large-scale cooperation” und den gesellschaftlichen Auswirkungen von künstlicher Intelligenz und sozialen Medien. Iyad Rahwan ist unter anderem Co-Autor der Studie <em>Reply to:</em> <em>Life and death decisions of autonomous vehicles </em>und veröffentlichte zusammen mit Jean-François Bonnefon den Artikel <em>Machine Thinking, Fast and Slow</em> (beide 2020).</p><p><br></p><p><strong>Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.</strong></p>]]></description>
                <author><![CDATA[Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) <info@hiig.de>]]></author>
                <pubDate>Fri, 18 Dec 2020 11:13:55 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Zur Geschichte des Datenschutzes]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/dateneigentum-und-datenhandel-kompakt</link>
                <description><![CDATA[<p>Das Hessische Datenschutzgesetz von 1970 war das erste Datenschutzgesetz der Welt, und die Rolle des hessischen Datenschutzes ist für dessen Entwicklung von zentraler Bedeutung. Tatsächlich aber reichen die Vorläufer des Datenschutzes weit zurück in die Geschichte, nämlich bis 1600, an den Beginn moderner Staatlichkeit.</p><p>Die Dezember-Ausgabe von Datenschutz am Mittag betrachtet die Entwicklung des heutigen Datenschutzrechts in seiner konkreten Gestalt (auch) als Geschichte von Zufällen und stellt kontrafaktische Überlegungen an: "Was wäre anders gelaufen, wenn..."</p><h2><br></h2><h3>Unsere Referenten</h3><p><strong>Dr. Gisa Austermühle</strong> ist Referentin im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. Sie hat in Freiburg im Breisgau Jura und Geschichte studiert und zur Entstehung und Entwicklung eines rechtlichen Schutzes einer persönlichen Geheimsphäre im Zeitraum zwischen ca. 1750 und ca. 1878 promoviert.</p><p><strong>Prof. Dr. Kai von Lewinski</strong> lehrt Öffentliches Recht, Medien- und Informationsrecht an der Universität Passau. Er studierte neben Rechtswissenschaften auch Geschichte. Seine Doktorarbeit hat er zu einem rechtsgeschichtlichen Thema geschrieben und sich immer wieder mit der Geschichte des Datenschutzrechts beschäftigt.</p><p><br></p><h3>Anmeldung</h3><p>Die Veranstaltung findet online statt.</p><p>Wir erheben einen&nbsp;Kostendeckungsbeitrag in Höhe von 50,00€.*</p><p><em>* Für Studierende sowie Vertreter*innen von NGO und Behörden entfällt der Kostendeckungsbeitrag. Dies kann im Anmeldeformular entsprechend ausgewählt werden.</em></p>]]></description>
                <author><![CDATA[Stiftung Datenschutz <mail@stiftungdatenschutz.org>]]></author>
                <pubDate>Sun, 06 Dec 2020 12:56:04 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG)]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/alexander-von-humboldt-institut-fur-internet-und-gesellschaft-hiig</link>
                <description><![CDATA[<p>Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) wurde 2011 gegründet, um die Entwicklung des Internets aus einer gesellschaftlichen Perspektive zu erforschen und die damit einhergehende Digitalisierung aller Lebensbereiche besser zu verstehen. Als erstes Institut in Deutschland mit diesem Fokus haben wir ein Verständnis erarbeitet, das die enge Verflechtung technischer Innovationen mit gesellschaftlichen Prozessen in den Mittelpunkt stellt: Technikentwicklung reflektiert Normen, Werte und Interessensgeflechte - umgekehrt wirken Technologien, sobald sie verstetigt sind, wiederum auf gesellschaftliche Wertvorstellungen ein.</p><p><br></p><h3>Wir erforschen neue Denk- und Handlungsmodelle</h3><p>Moderne Gesellschaften beruhen auf sich wandelnden Normen, Verfahren und Strukturen, die ein freies, demokratisches Zusammenleben ermöglichen sollen. In Zeiten grundlegender gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technischer Transformation geraten einige dieser Institutionen jedoch an die Grenzen ihrer Veränderungsfähigkeit und es entsteht etwas, das wir als „Broken Concepts“ bezeichnen. Dabei geht es um Denkweisen, Handlungsmuster oder Erklärungsmodelle, die in ihrem bisherigen Kontext so verhaftet sind, dass sie heute aus der Zeit gefallen scheinen und einer Neuformulierung bedürfen. Wir möchten Broken Concepts, wie etwa die einstmals sinnvolle Unterscheidung zwischen der Online- und der Offline-Welt, erforschen und helfen, diese durch neue Denk- und Handlungsmodelle zu überwinden.</p><p><br></p><p>Auf diese Weise beteiligen wir uns an der Gestaltung der künftigen Gesellschaft. Basierend auf den am Institut gebündelten wissenschaftlichen Kompetenzen und der gelebten Interdisziplinarität greifen wir aktuelle Themen wie die „Plattformisierung“ von Wirtschaft und Gesellschaft oder den Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf und hinterfragen die darunterliegenden Konzepte, Strukturen und Normen.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) <info@hiig.de>]]></author>
                <pubDate>Fri, 11 Dec 2020 16:46:20 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Käte Ahlmann Stiftung - Twin - TwoWomenWin]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/kate-ahlmann-stiftung-twin-twowomenwin</link>
                <description><![CDATA[Im Dialog zum Erfolg

TWIN – Two Women Win 
Das Mentoringprogramm für erfolgsorientierte Unternehmerinnen

In der Aufbau- und Wachstumsphase gelangen Unternehmen nicht selten an einen Punkt, an dem die Weichen für den nachhaltigen Erfolg neu gestellt werden müssen. Im Alleingang ist das oft kaum zu bewältigen. Aber gerade in geschäftsverantwortlicher Position fehlt es an Ansprechpartnern auf Augenhöhe, die weiterhelfen. Daher hat die Käte Ahlmann Stiftung ihr TWIN Programm ins Leben gerufen und stellt Unternehmerinnen erfahrene Geschäftsfrauen als ehrenamtlich tätige Mentorinnen zur Seite. Der Aufbau eines starken Netzwerkes, der intensive Austausch über Strategie oder alltägliche Fragen, Know-how-Transfer und wertvolle Impulse, die Mut machen, neue Wege zu gehen, stehen dabei im Vordergrund. 
Neben der intensiven, individuellen Begleitung werden auch zahlreiche Weiterbildungen und Seminare angeboten – passgenau zu den Anforderungen des unternehmerischen Alltags.]]></description>
                <author><![CDATA[Käte Ahlmann Stiftung - Twin - TwoWomenWin <info@kaete-ahlmann-stiftung.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 06 Dec 2020 14:57:48 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Shorenstein Center on Media, Politics and Public Policy]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/harvard-kennedy-school-shorenstein-center-on-media-politics-and-public-policy</link>
                <description><![CDATA[The Shorenstein Center on Media, Politics and Public Policy is a Harvard Kennedy School research center dedicated to exploring and illuminating the intersection of press, politics and public policy in theory and practice. The Center strives to bridge the gap between journalists and scholars, and between them and the public.

The Center advances its mission of protecting the information ecosystem and supporting healthy democracy by addressing the twin crises of trust and truth that face communities around the world. It pursues this work through academic research, teaching, a program of visiting fellows, conferences, and other initiatives.]]></description>
                <author><![CDATA[Shorenstein Center on Media, Politics and Public Policy]]></author>
                <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 15:56:09 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Stiftung Datenschutz]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/organisations/stiftung-datenschutz</link>
                <description><![CDATA[Die Stiftung Datenschutz wurde 2013 von der Bundesrepublik Deutschland gegründet. Aufgabe der unabhängigen Einrichtung ist die Förderung des Privatsphärenschutzes. Hierzu bietet sie eine Plattform zur Diskussion und dient als Schnittstelle zwischen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Forschung. Ziel ist die Etablierung eines Dialogforums, das Vorschläge für eine praxisgerechte und wirksame Datenpolitik entwickelt. Die Stiftung Datenschutz ergänzt als neutraler Akteur die Datenschutzaufsichtsbehörden in Bund und Ländern.

Weitere Aufgabe der Bundesstiftung ist es, die Fähigkeiten der Bevölkerung zum Schutz der eigenen Daten durch Aufklärung und Bildung zu stärken. Mehr Wissen über die konkreten Möglichkeiten eines vorsichtigen Umgangs mit persönlichen Informationen soll dazu geschaffen werden. Ziel der Stiftungsarbeit ist es, Denkanstöße zu geben und im Effekt die allgemeine Sensibilität für den Wert von Privatheit zu steigern.

Schließlich soll die Stiftung den unübersichtlichen Markt der datenschutzbezogenen Zertifikate und Gütesiegel transparenter machen. Mit derartigen Prüfzeichen kann bei entsprechender Bekanntheit Verbrauchern ein Orientierungspunkt zur Suche nach datenschutzfreundlichen Dienstleistungen und Produkten gegeben werden. Zugleich bietet sich zertifizierten Unternehmen die Möglichkeit, mit dem Urteil eines unabhängigen Dritten für die erfolgreichen eigenen Anstrengungen zum Datenschutz zu werben.]]></description>
                <author><![CDATA[Stiftung Datenschutz <mail@stiftungdatenschutz.org>]]></author>
                <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 14:35:00 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[When scholars sprint, bad algorithms are on the run]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/when-scholars-sprint-bad-algorithms-are-on-the-run</link>
                <description><![CDATA[<p><em>Der erste Research Sprint des von der Mercator-Stiftung finanzierten Projekts zur </em>„<a href="https://www.hiig.de/project/ethik-der-digitalisierung/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Ethik der Digitalisierung</em></a><em>“hat die Ziellinie erreicht. Dreizehn internationale Fellows beschäftigten sich mit den Herausforderungen, die mit dem Einsatz von KI in der Moderation von Online-Inhalten einhergehen. Nach zehn intensiven Wochen interdisziplinärer Forschung geben wir einen Überblick über die zentralen Ergebnisse.</em></p><p>Als Reaktion auf den zunehmenden öffentlichen Druck, gegen Hassreden und andere problematische Inhalte vorzugehen, haben sich Plattformunternehmen algorithmischen Systemen zur Inhaltsmoderation zugewandt. Diese automatisierten Tools versprechen, effektiver und effizienter bei der Identifizierung von potenziell illegalen oder unerwünschten Inhalten zu sein. Algorithmische Inhaltsmoderation wirft aber auch viele Fragen auf, die sich alle einer einfachen Antwort entziehen. Wo ist die Grenze zwischen Hassrede und freier Meinungsäußerung - und wie kann man dies auf globaler Ebene automatisieren? Sollten Plattformen den Einsatz von KI-Tools für illegale Online-Sprache, wie z. B. Terrorismusförderung, skalieren oder auch für die reguläre Inhaltskontrolle? Gehen die Algorithmen der Plattformen zu sehr gegen zulässige Beiträge vor oder scheitern sie eher daran, hasserfüllte Inhalte auf ihren Seiten zu begrenzen? Und wie können politische Entscheidungsträger ein angemessenes Maß an Transparenz und Rechenschaftspflicht in den algorithmischen Inhaltsmoderationsprozessen der Plattformen sicherstellen?</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) <info@hiig.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 03 Jan 2021 16:47:28 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Rechtsextremismus und Hass im Netz – europäische Lösungen?]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/rechtsextremismus-und-hass-im-netz-europaische-losungen</link>
                <description><![CDATA[<p>Der <strong>Geschäftsführende Direktor des CAES Prof. Dr. Dr. Michel Friedman</strong> wies zu Beginn seines Grußworts darauf hin, dass „der Rechtsextremismus der Ausdruck einer Gesinnung ist, die das Antidemokratische ist.“ Die Verselbstständigung und Vervielfältigung der Prozesse im Internet gäben dem Hass noch eine neue Dimension. Menschenhass sei das Gegenteil des Art. 1 (GG), denn für Rechtsextremisten ist die Würde des Menschen antastbar. Dabei widerspreche Rechtsextremismus auch der Grundidee der Menschrechte, da das „Recht, Rechte zu haben“ (Hannah Arendt) universell sei. Ziel des Hasses sei die Vernichtung des Subjekts, das gehasst wird. In den politischen Rahmen gestellt, sei dies u. a. die Vernichtung der Demokratie, so dass sich die Frage danach stelle, wie Deutschland und die EU-Mitgliedsstaaten mit Rechtsextremismus umgehen.</p><p><strong>Christine Lambrecht </strong>zeigte zu Beginn ihrer Rede den starken Zusammenhang zwischen Hass im Netz und rechtsextremen Taten auf. In der vermeintlichen Anonymität des Netzes beobachte man eine Enthemmung und Radikalisierung, die man aus politischen Diskussionen in diesem Ausmaß nicht kannte. Daher stelle sich insbesondere in der digitalen Kommunikation die Frage nach der Rolle eines offenen Meinungsaustausches für das Funktionieren einer lebendigen Demokratie.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Frankfurt University of Applied Sciences - Center for Applied European Studies <info@caes.fra-uas.de>]]></author>
                <pubDate>Sat, 13 Mar 2021 11:19:19 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Lockdown – und wie das Leben digital weiterging]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/lockdown-und-wie-das-leben-digital-weiterging</link>
                <description><![CDATA[Wir alle leben seit März in einer völlig veränderten Situation, in einem neuen Alltag, der viel über Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung aussagt. Der Lockdown hat zum Zuhause-Bleiben gezwungen – dort sind wir aber vernetzt mit der Welt. Weite Teile des Alltags sind in den letzten Monaten ins Digitale verlagert worden: Arbeit, Bildung und Freizeit. Inzwischen ist die Diskussion darüber entbrannt, was davon künftig bleiben soll: Was hat das Experimentieren mit der digitalen Technologie gebracht? Neue Erfahrungen oder Langeweile? Mehr Effizienz oder Leerlauf? Was sagen empirische Studien über die Folgen?

Betroffen sind alle – daher lädt das erste Weizenbaum-Forum auch alle dazu ein, gemeinsam Bilanz zu ziehen. Mit drei Impulsbeiträgen gibt die Veranstaltung einen breiten Überblick über den digitalen Alltag in Corona-Zeiten und will die positiven und negativen Erfahrungen diskutieren: 

Moderation: Teresa Sickert

Begrüßung und Einführung: Prof. Dr. Hanna Krasnova (Weizenbaum-Institut)

Impulsbeiträge:
Thomas Kupferschmitt (ZDF, Medienforschung)
Digital und analog im Lockdown – wie Corona die Mediennutzung beeinflusst. Ergebnisse einer repräsentativen ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation 2020

Hannes-Vincent Krause (Psychologie, Weizenbaum-Institut)
Ein neues Fenster zum Hof? Soziale Medien, ihr Stellenwert und ihre Risiken in Zeiten des Lockdowns

Prof. Dr. Guido Zurstiege (Medienwissenschaft, Universität Tübingen | Autor des Buches „Taktiken der Entnetzung – Die Sehnsucht nach Stille im digitalen Zeitalter“)
Der zweite Frühling des Digitalen und das Erwachen danach]]></description>
                <author><![CDATA[Weizenbaum Institut für die vernetzte Gesellschaft]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:07 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Interview + Diskussion zum Thema "Soziale Medien geschickt nutzen - Mitglieder und Kunden gewinnen"]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/interview-diskussion-zum-thema-soziale-medien-geschickt-nutzen-mitglieder-und-kunden-gewinnen</link>
                <description><![CDATA["Tia findet Schönes" und "Inspired by Bad Nauheim" sind inzwischen bekannte Begriffe in der Wetterau. Die Bloggerin Kristina Rentsch hat schon mit Toby Kämmerer vom HR gedreht und berät Unternehmen bei ihren Marketing-Maßnahmen. Sie erklärt uns im Interview, wie man durch geschickte Social Media - Nutzung junge Mitglieder oder neue Kundengruppen gewinnen kann.

Gäste sind herzlich willkommen! Anmeldung bis 21.08.20 erforderlich.

Ablauf:

19:00 Uhr:                 Ankommen
19:30 Uhr:                 Essen
gegen 20:00 Uhr:      Club-Regularien, anschließend Beginn der Veranstaltung
gegen 22:00 Uhr:      Ende

Corona-Regeln: 
- Maske im ganzen Hotel (außer am Platz und für RednerInnen)
- Abstände einhalten, keine Durchgänge blockieren
- Kontaktdaten werden an das Hotel weitergegeben

Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist (aufgrund der Corona-Vorgaben) auf 55 Personen im Spiegelsaal begrenzt. Es wird ein Tellergericht am Tisch serviert (Unkostenbeitrag € 18,-).

Zur Wahl steht:
- vegetarisches Gericht (Champignon-Hirseküchlein auf gebratenem Sommergemüse, Joghurt-Kräuter-Dip)
- Fleischgericht (Maispoulardenbrüstchen mit Currysauce, Wokgemüse, Basmatireis).

Anmeldung mit Namen, Kontaktadresse und Essenswunsch bitte von jeder teilnehmenden Person bis 21.08.20 per Email an die Clubsekretärin Sandra Scheibe, unter clubsekretaerin@zonta-badnauheim-friedberg.de .

Überweisung des Essensgeldes (18 €) ebenfalls bis zum 21.08.20 bitte mit namentlicher Angabe aller teilnehmenden Personen an: ZC Bad Nauheim-Friedberg, Konto: DE11 5139 0000 0084 7155 06 (Volksbank Mittelhessen, BIC: VBMHDE5FXXX).

Bitte beachten: Die Anmeldung gilt erst mit Überweisungseingang und nach schriftlicher Bestätigung (per Email) durch die Clubsekretärin. Telefonische Rückfragen? Bitte an +49 (0)170 170 270 7 (Julia Buettner).

Hinweise:
Die Anmeldung ist verbindlich – bezahlte Beträge können bei Nicht-Erscheinen leider nicht erstattet werden.
Die Veranstaltung findet unter dem Vorbehalt der Durchführbarkeit statt. Muss die Veranstaltung wegen geänderter Corona-Auflagen oder wegen einer Erkrankung abgesagt werden, werden bereits bezahlte Gelder zurückerstattet.
Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko - jegliche Haftung durch den ZONTA Bad Nauheim-Friedberg wird ausgeschlossen.]]></description>
                <author><![CDATA[Zonta International - Zonta Club Bad Nauheim-Friedberg <julia.buettner@gut-loewenhof.de>]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:34:04 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Das Plattformgrundgesetz]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/das-plattformgrundgesetz</link>
                <description><![CDATA[<p><strong>Die EU arbeitet an einem revolutionären Vorhaben, das die Macht von Konzernen wie Google und Facebook beschränken soll. Das neue Gesetz könnte die digitale Welt für immer verändern.</strong></p><p>Die Kommission möchte drei Hauptziele erreichen. Ziel eins: Der digitale Binnenmarkt muss vereinheitlicht werden. Denn bislang herrsche ein Wildwuchs an Vorschriften. Für Anbieter von neuen Diensten sei es oft leichter, in den USA zu starten als in einem anderen europäischen Land, klagt ein Kommissionsbeamter.</p><p>Zu dem Wildwuchs tragen das <a href="https://netzpolitik.org/tag/netzdg/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">NetzDG</a> in Deutschland oder das <a href="https://www.nytimes.com/2020/06/18/world/europe/france-internet-hate-speech-regulation.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank">zuletzt vom französischen Verfassungsgericht wieder aufgehobene</a> Avia-Gesetz gegen Hassrede bei. Beide Gesetz schaffen unterschiedliche und teils problematische Auflagen für den Umgang mit „illegalen Inhalten“. Statt nationalen Alleingängen möchte die Kommission einheitliche Verpflichtungen für Diensteanbieter sehen.</p><p>Ziel zwei ist die Schaffung eines Kontrollrahmens für derzeit übermächtig scheinende Plattformen. Ein Konzern wie Facebook mit seinen weltweit mehr als zwei Milliarden Nutzer:innen müsse einer europaweiten Aufsichtsstruktur unterworfen sein. Diese soll sicherstellen, dass die Plattformen ihre rechtlichen Verpflichtungen bei Datenschutz, Inhaltemoderation und anderen Fragen einhalten.</p><p>Die Kommission will aus der Datenschutzgrundverordnung lernen. Diese schuf einen einheitlichen EU-Rechtsrahmen, die Durchsetzung der Regeln blieb aber Angelegenheit der oft kümmerlich ausgestatteten nationalen Datenschutzbehörden. Die Kommission überlegt daher, eine neue Aufsichtsbehörde auf EU-Ebene ins Leben zu rufen und somit „eine Art Accountability-Framework“ zu schaffen, wie es ein Kommissionsbeamter ausdrückt.</p><p>Ziel drei ist die Sicherung des fairen Wettbewerbs. Neue Marktinstrumente sollen der Kommission die Möglichkeit geben, schon einzugreifen, bevor eine Plattform überhaupt eine marktdominante Stellung erobert. Bislang erlaubt das Wettbewerbsrecht erst dann ein Eingreifen, wenn die Plattform schon große Teile des Marktes beherrscht.</p><p>Künftig könnte eine sogenannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ex_ante" rel="noopener noreferrer" target="_blank">„ex-ante“-Regulierung</a> erlauben, auf Basis einer Analyse der Ausgangslage Schritte gegen später möglicherweise problematische Situationen zu treffen. Als Beispiel nennt die Kommission die Digitalwährung Libra, die von Facebook mitgegründet wurde. In Frage kommen aber auch Übernahmen wie jene von WhatsApp oder Instagram. Eine Vorab-Regulierung würde in solchen Fällen verhindern, dass Facebook seine Marktmacht in einem Sektor dazu nutzt, sich in einem anderen einen uneinholbaren Startvorteil zu verschaffen.</p><p>von <a href="https://netzpolitik.org/author/alexander-fanta/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Alexander Fanta</a>, <a href="https://netzpolitik.org/author/tomas/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Tomas Rudl</a></p>]]></description>
                <author><![CDATA[netzpolitik.org e. V. <kontakt@netzpolitik.org>]]></author>
                <pubDate>Tue, 29 Dec 2020 16:34:11 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Digitaler Salon: Technik hautnah]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/digitaler-salon-technik-hautnah</link>
                <description><![CDATA[<p>Fitnessarmbänder und Smartwatches sind schon bekannte Wearables. Aber was hat Kleidung mit Technik zu tun? Und was hat der Modemarkt in diesem Bereich zu bieten? Wie sieht die Kleidung der Zukunft aus? Es gibt T-Shirts, die unseren Puls messen und <a href="https://digitalpresent.tagesspiegel.de/wie-intelligente-kleidung-unser-leben-verbessern-soll" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Leben retten können</a>, <a href="https://news.nike.com/news/nike-adapt-bb" rel="noopener noreferrer" target="_blank">selbstschnürende Schuhe</a> und Kleider, die Gefühle erkennen. Designer*innen arbeiten mit Softwareentwickler*innen und KI-Spezialist*innen zusammen, um so etwas wie <a href="https://fashion-week-berlin.com/blog/single-news/lukso-bringt-phygitale-t-shirts-auf-die-berlin-fashion-week.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank">phygitale T-Shirts</a> herzustellen: T-Shirts, die sich mittels Augmented Reality mit Instagram verbinden. Welche Technologien verhelfen unserer Kleidung zu digitalem Leben? Was sind laborgezüchtete Materialien? Und schaffen es die smarten Kleider tatsächlich auf die Laufstege und in unsere Kleiderschränke?</p><p><br></p><p>Die Moderatorin <strong>Katja Weber</strong> (radioeins, Deutschlandfunk Nova) diskutiert mit:</p><ul><li><strong>Layla Mueller</strong>, interdisziplinäre Designerin der Fashiontech Kollektion <a href="https://u4750386.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=aI8Ro0RMz5cK3d-2BAQI721jJKGkh0NxdjSkLlCIO2S7y-2BnXXbwEE81j7uxDGb-2BJPbs7EgOxT28bQVE8z7IO7AfFIMkG1ztbSsElcw2vofrEZMTlKh-2FcmfI9LgFKWDmHzrgJMg9ky2Mte-2F-2FmmBq5uSp335l-2B-2BixBpuhhbNyK59jADZu7cuR-2BI-2FiPLeEVUllKaW4Rua7Ka79MMd4vCdXmo6Mjp9oKBK17ET9WKNmH8nvOHAhhmS8rnt2vj2Bk-2FHBwH9RS2KznR96afQEpJqgEki-2BQ-3D-3DHfMW_nliCIc4XZHxZBgq6zIn9RjnNMDtBT0kZgn0AAI00IV3hORRVDnWEgoTAcLydzNari6WrKpir3gbV-2BlcdZj61ZHuzzOpPT15N87Ny1Ymb0rGVYLvziWG72z-2Brz-2BnNnj-2FGsz0DPfh0sxe7TJ81P4gMicHmDtXh5bgzup6Q0fh4KCokrx10-2Bm19pEMATkyoq35PnT1gFbbOpoDvBVh1cH5fgkUgM-2B8wMe-2FBY0O29bPe-2BQI-3D" rel="noopener noreferrer" target="_blank">The Syma Line</a> und Projektmanagerin bei <a href="http://kaleidoscopeberlin.de/#manifesto" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Kaleidoscope Berlin</a></li><li><strong>Malte von Krshiwoblozki</strong>, Gruppenleiter der Forschungsgruppe <a href="https://www.izm.fraunhofer.de/de/abteilungen/system_integrationinterconnectiontechnologies/arbeitsgebiete/smart_textiles.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank">System on Flex</a> am Fraunhofer (IZM) Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration&nbsp;</li><li><strong>Marte Hentschel</strong>, Diplom-Designerin und Gründerin der Plattform <a href="https://www.sqetch.co/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Sqetch</a></li></ul><p><br></p><p><strong>Marie Rosenkranz</strong> führt in das Thema ein, sie ist Kulturwissenschaftlerin sowie Koordinatorin des <a href="https://www.hiig.de/network-of-centers/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">europäischen Netzwerks für Internetforschung</a> und des Fellowprogramms am HIIG.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) <info@hiig.de>]]></author>
                <pubDate>Fri, 18 Dec 2020 12:06:55 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Der dunkle Spiegel – Edward Snowden und die globale Überwachungsindustrie]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/der-dunkle-spiegel-edward-snowden-und-die-globale-uberwachungsindustrie</link>
                <description><![CDATA[<strong>Barton Gellman - Dark Mirror: Edward Snowden and the American Surveillance State - in conversation with David Ignatius </strong>

Now based at New York’s Century Foundation, Gellman, who won a Pulitzer for his part of The Washington Post’s coverage of 9/11 and again for his reports on Edward Snowden’s NSA files, draws on his extensive experience with national security and technology to give a deeply reported account of the modern surveillance state. Starting with the full story of Snowden’s leaks—compiled, with many new details, from extensive interviews conducted in Moscow—Gellman explores in detail the alliance between the Bush and Obama administrations and big tech and big telecom and interweaves a chilling example of the state’s new cyber powers with an account of discovering his own name in Snowden’s files, being approached by strangers with fake documents, and discovering anomalies in his laptop. Gellman will be in conversation with David Ignatius, author of The Paladin.

This event will be streamed online as part of our P&P Live! Series. 

Instead of a set ticket price, we ask that you contribute what you can to support Politics and Prose Bookstore and our virtual event series. We know that everyone has been affected in these trying times, and we will continue to make our programming accessible to all. That said, a suggested contribution of $5, $10, whatever you can afford, will go a long way to keep our programming—and our bookstore—afloat as we are forced to adapt to new ways of business. ]]></description>
                <author><![CDATA[Politics and Prose Bookstore]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:32:03 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Corona-Krise schürt Hass gegen Chinesen auf Twitter: Kommentar]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/corona-krise-schurt-hass-gegen-chinesen-auf-twitter-kommentar</link>
                <description><![CDATA[<p><strong>Mit Millionen von bestätigten Fällen weltweit und ganzen Staaten, die sich komplett oder teilweise abschotten, hat die COVID-19-Pandemie die Welt fest im Griff. Trotz Aufrufen zum Zusammenhalt über nationale Grenzen hinweg und zahlloser lokaler Solidaritätsinitiativen hat der Ausbruch der Corona-Pandemie auch zu einer Reihe rassistischer Angriffe gegen Chinesen und Menschen mit asiatisch anmutendem Aussehen auf den Straßen und in Sozialen Netzwerken geführt. Ein Forschungsteam des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hat nun den Gebrauch diskriminierender Sprache gegen Chinesen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie auf Twitter untersucht.</strong> </p><p>"Während wir normalerweise die sozialen Auswirkungen von Wetterextremen analysieren, haben wir nun den Corona-Ausbruch als Studienfall genutzt, um die sozialen Reaktionen auf Extremereignisse besser zu verstehen", erklärt Leonie Wenz, Autorin und Forscherin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). "Anhand von Social-Media-Daten haben wir englischsprachige Tweets gezählt, die eine Reihe von Stichwortkombinationen wie z.B. Chinese AND Corona AND hate enthielten, und die Entwicklung dieser täglichen Tweet-Zählung seit Beginn des Corona-Ausbruchs untersucht", ergänzt Annika Stechemesser, Co-Autorin und ebenfalls am PIK. "Das so entstandene Bild war recht unzweifelhaft: Am 11. März erklärte die WHO COVID-19 zur Pandemie, die Aktienmärkte weltweit stürzten ab - und innerhalb der ersten Märzhälfte stieg die Zahl der beleidigenden Tweets in unserem Datensatz um mehr als 1000%", erklärt sie.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[PIK Potsdam Institut für Klimafolgenforschung]]></author>
                <pubDate>Sat, 12 Dec 2020 18:34:30 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Diskussion zum Schwerpunkt Medien]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/diskussion-zum-schwerpunkt-medien</link>
                <description><![CDATA[<p>Längst haben Social-Media-Formate das lineare Fernsehen überholt und neue Zielgruppen erschlossen; Jobprofile wie "Social-Media-Manager*in“ oder "Influencer*in" bezeugen, dass der Wandel nicht nur im Alltag, sondern auch in der Arbeitswelt stattfindet. Zwar werden im Entwurf des Medienstaatsvertrages 2020 die neu entstandenen, brancheninternen Macht- und Konkurrenzverhältnisse durch Plattformen und Streamingdienste an die Entwicklungen angepasst und neu geregelt.</p><p>Doch wie wird konkret Meinungsbildung sichergestellt angesichts von Individual-Streaming und Social Bot-Nutzung? Welche Funktionen können öffentlich-rechtliche Angebote in der neuen Medienlandschaft für sich behaupten? Wer setzt die Regeln für Social-Media-Plattformen, Suchmaschinen und Videoportale – und braucht es dazu nicht eine europäische Kommunikations- und Contentplattform? In der vierten Nachtschicht mit dem Schwerpunkt Medien stehen die Auswirkungen auf das zukünftige demokratische Fundament einer Gesellschaft im Mittelpunkt.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft]]></author>
                <pubDate>Thu, 24 Dec 2020 14:34:01 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Rasmus Kleis Nielsen: Die Macht der Plattformen und wie sich Verlage anpassen]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/rasmus-kleis-nielsen-die-macht-der-plattformen-und-wie-sich-verlage-anpassen</link>
                <description><![CDATA[<p>Heute verfolgen mehr Menschen die Nachrichten über Plattformen wie Facebook und Google als über jede anderes Medium. Mehr Menschen informieren sich über kleinere Plattformen wie Twitter, nur noch die größten Verlage erreichen ihr Publikum. Die meisten Nachrichteninhalte werden nach wie vor von professionellen JournalistInnen produziert. Aber die Art und Weise, wie wir die Inhalte aufnehmen und verbreiten, verändert sich rapide. Aber wer entscheidet, was angezeigt wird und was nicht? Und wer profitiert von unserem Verhalten? All dies geht einher mit der zunehmenden Nutzung von Suchmaschinen und Social Media.</p><p>In diesem Vortrag wird Rasmus Kleis Nielsen die Geschichte der ersten zwanzig Jahre der Beziehungen zwischen Plattformen und Verlagen Revue passieren lassen, um die zugrunde liegenden Dynamiken zu identifizieren, die die Entwicklung unserer digitalen Gesellschaft geprägt haben und für die kommenden Jahre prägen werden. Seine zentrale These ist, dass nicht nur die Plattform-Technologien, sondern vor allem die Art und Weise, wie Verlage die großen Plattformen für ihre Zwecke genutzt haben, dazu beiträgt, dass sie selbst sowie wir zunehmend von zentralisierten Plattformen profitieren und abhängig sind.</p><p><br></p><p><a href="https://rasmuskleisnielsen.net/about/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Rasmus Kleis Nielsen</strong></a> ist Direktor am Reuters Institut für Journalismus Studien, Professor für politische Kommunikation an der University of Oxford und Chefredakteur der <a href="https://journals.sagepub.com/home/hij" rel="noopener noreferrer" target="_blank">International Journal of Press/Politics</a>. In seiner Forschung beschäftigt er sich vor allem mit Nachrichtenmedienorganisationen und deren laufenden Transformationen, sich ändernden Formen der Nutzung digitaler Medien in politischen und nachrichtenbezogenen Kontexten, politischer Kommunikation und Kampagnen. Er ist an einer Vielzahl von vergleichenden Forschungsprojekten zur Zukunftsforschung von Nachrichten, dem sich wandelnden Feld des&nbsp;Journalismus und dem Aufstieg der digitalen Medien beteiligt.</p><p><br></p><p>Die Veranstaltung ist auf Englisch und wird simultan auf Deutsch übersetzt.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) <info@hiig.de>]]></author>
                <pubDate>Fri, 18 Dec 2020 13:05:12 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Wer regiert das Internet?]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/wer-regiert-das-internet</link>
                <description><![CDATA[<p>Angelehnt an den Leitsatz „Netzpolitik ist Gesellschaftspolitik“ folgt diese aktualisierte und ergänzte Publikation der Idee, dass Internet Governance alle etwas angeht. Das offene und freie globale Netz darf nicht infrage gestellt werden. Überwachungs- und Zensurinfrastrukturen dürfen nicht etabliert werden.</p><p>"Wer regiert das Internet?" gibt einen Überblick über Akteure und Handlungsfelder und verdeutlicht, dass es das kollektive Engagement mehr denn je braucht, um Internet Governance weiterzuentwickeln, das Multistakeholderprinzip sowie den Multilateralismus zu stärken und der Fragmentierung des Netzes zu begegnen. Die Publikation wurde von iRights.Lab im Auftrag der FES erstellt.</p><p><a href="http://library.fes.de/pdf-files/akademie/15830.pdf" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Hier </strong></a><strong>finden Sie die Onlineversion (pdf).</strong></p>]]></description>
                <author><![CDATA[Friedrich Ebert Stiftung]]></author>
                <pubDate>Sat, 12 Dec 2020 19:43:49 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Zwischen Fake und Fakten – Debattenkultur im Netz ]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/zwischen-fake-und-fakten-debattenkultur-im-netz</link>
                <description><![CDATA[<p>Hass, „Fake News“ und vermeintliche „Filterblasen“ oder doch offener und freier Meinungsaustausch im Netz – die politische Debattenkultur im Internet und ihre Auswirkungen auf die Demokratie sind das Thema einer Diskussionsrunde im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Debatte Dahlem“ am 29. November an der Freien Universität Berlin. Es diskutieren Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, der Chefredakteur des Tagesspiegels Mathias Müller von Blumencron sowie der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Thorsten Faas von der Freien Universität. Moderiert wird die Debatte im Henry-Ford-Bau vom Medienjournalisten Jörg Wagner. Es geht um die Frage, wie sich die politische Mediennutzung gewandelt hat – vor allem die der jungen Generation – und wie das Netz den Austausch über Politik prägt. Welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus? Diskutiert wird auch über die Frage, wie den Problemen der Online-Diskurse begegnet werden kann. Die Diskussionsrunde mit dem Titel „Zwischen Fake und Fakten – Debattenkultur im Netz“ ist öffentlich, der Eintritt frei.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Freie Universität Berlin]]></author>
                <pubDate>Sat, 26 Dec 2020 16:28:56 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Rassismus und Antisemitismus – Alltag in Europa?]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/rassismus-und-antisemitismus-alltag-in-europa</link>
                <description><![CDATA[<strong>Unter Rassismus verstehen wir</strong> im allgemeinen Sinn die Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen, die aufgrund eines Merkmals, wie zum Beispiel ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Kultur, einer ethnischen Gruppe zugeteilt und als minderwertig gegenüber der eigenen Gruppe bewertet werden. Eine besondere und die älteste Form von Rassismus ist der Antisemitismus.
Was verstehen wir im 21. Jahrhundert unter Rassismus und Antisemitismus und woran erkennen wir diese Phänomene? Inwieweit sind Rassismus und Antisemitismus im europäischen Alltag strukturell verankert?

<strong>In den letzten Jahren ist eine weitere</strong> neue Qualität von Rassismus und Antisemitismus auffällig geworden. Parteien deren Kernaussagen diese Narrative repräsentieren sind durch Wahlen politisch legitimiert worden und stellen in einigen Ländern die Regierungsspitze. Darüber hinaus zeigen sich Rassismus und Antisemitismus durch die gestiegene Anzahl von politisch motivierten
Straftaten.

<strong>Wie verbreiten sich Rassismus und Antisemitismus</strong> im digitalen Zeitalter in unseren Gesellschaften? Eine besondere Bedeutung in der Verbreitung von Rassismus und Antisemitismus nehmen die sozialen Medien ein. Ungefilterte und einseitige Informationen können ungehindert an die breite Öffentlichkeit versendet werden. Und Benutzer können anonym sowie ungefiltert, teilweise
aufgrund mangelnder Kontrolle der Internetanbieter, verachtende Meinungen äußern.

<strong>Was können Politik, Wissenschaft, Kultur und Öffentlichkeit</strong> dagegen tun? Im Zuge des Anstiegs von Gewalttaten und Hassnachrichten ist es umso wichtiger die Entwicklung von rassistischem Gedankengut zu reflektieren. Ziel des Symposiums ist die Grundlagen von Rassismus und Antisemitismus sowie deren Verbreitung in Europa zu identifizieren und Lösungsansätze zu finden.

Am 22. November 2019 diskutierten die Expertinnen und Experten Dr. Reiner Becker (Philipps-Universität Marburg), Prof. Dr. Heiner Bielefeldt (Universität Erlangen-Nürnberg),  Prof. Dr. Hajo Funke (Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer (Universität Bielefeld), Dr. Ariel Muzicant (Europäischer Jüdischer Kongress (EJC)), Katharina von Schnurbein (Europäische Kommission) und Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schwarz-Friesel  (TU Berlin) am Center for Applied European Studies (CAES) zum Thema „Rassismus und Antisemitismus – Alltag in Europa?“. Die Fragen aus dem Publikum und die Podiumsdiskussion wurden jeweils moderiert von Bianca von der Au (hr-iNFO).]]></description>
                <author><![CDATA[Frankfurt University of Applied Sciences - Center for Applied European Studies <info@caes.fra-uas.de>]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:31:56 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[TWIN-Seminar für Unternehmerinnen in Münster]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/twin-seminar-fur-unternehmerinnen-in-munster</link>
                <description><![CDATA[Unsere erfahrenen Referentinnen Barbara Lampl und Stephanie Wagner stellen 2019 TOP-Themen für Ihr Business in den Mittelpunkt der Seminarangebote

1) Barbara Lampl: „Kopf & Zahl: Psychologische Faktoren in der Preisgestaltung.“

2) Stephanie Wagner: „Dein persönlicher Selbstwert als Erfolgsfaktor im Business: 
Wir bringen Deine Stärken auf den Punkt.“

Seminarkosten inkl. 2 Übernachtungen, Vollpension und Arbeitsmaterialien: 280,- EUR / 330,- EUR zzgl. MwSt.
Anmeldung unter: info@kaete-ahlmann-stiftung.de]]></description>
                <author><![CDATA[Käte Ahlmann Stiftung - Twin - TwoWomenWin <info@kaete-ahlmann-stiftung.de>]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:45 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Wer bestimmt die Regeln des öffentlichen Diskurses im Netz?]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/wer-bestimmt-die-regeln-des-offentlichen-diskurses-im-netz</link>
                <description><![CDATA[Welche Regeln strukturieren unsere Onlinewelt? Wie wird bestimmt, was geht? Und wie verhalten sich die gesellschaftlichen Akteure? 10. Hamburger Mediensymposium von MA HSH, Handelskammer Hamburg und dem Leibniz-Institut für Medienforschung.

Milliarden von Menschen tauschen heute im Internet nicht nur Urlaubsbilder aus, sondern verbreiten auch Falschmeldungen und Hasskommentare. Damit beeinflussen sie Themen und Ton des öffentlichen Diskurses. Mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) hat der Staat Regeln für Anbieter Sozialer Netzwerke eingeführt, die den Umgang mit Nutzer-Beschwerden über Hasskriminalität und andere strafbare Inhalte im Netz betreffen. Seit
seiner Einführung stößt das Gesetz allerdings auf Kritik, weil es Plattformen zu rigiden Löschungen verleite und so die Meinungsäußerungsfreiheit der Internetnutzer beschränke.

Soziale Medien und Plattformen versuchen ihrerseits, mit eigenen Gemeinschaftsstandards Inhalte zu regeln. Wer und was bestimmt also, was wir online tatsächlich zu sehen bekommen?]]></description>
                <author><![CDATA[Leibniz-Institut für Medienforschung - Hans-Bredow-Institut <info@hans-bredow-institut.de>]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:21 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Verantwortung in digitalen Kulturen – Privatheit im Geflecht von Medien, Recht und Gesellschaft]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/verantwortung-in-digitalen-kulturen-privatheit-im-geflecht-von-medien-recht-und-gesellschaft</link>
                <description><![CDATA[Aktuelle Debatten wie um die EU-DSGVO oder die gesellschaftliche Verantwortung großer Internetkonzerne wie Facebook zeigen, dass Fragen nach der rechtlichen, politischen, ethischen, sozialen oder auch ökonomischen Verantwortung für die Folgen der digitalen Umwälzungen, denen sich Gesellschaften, Kollektive und Individuen ausgesetzt sehen, aktuell noch ungeklärt sind. Die Tagung widmet sich der Frage nach dem Bedarf einer rechtlichen, pädagogischen, ökonomischen oder anderweitigen Steuerung des zunehmenden, häufig kaum umkehrbaren Einflusses technischer und digitaler Entwicklungen auf Mensch und Gesellschaft.

<strong>Dr. Stephan Dreyer** eröffnet die Tagung mit dem Vortrag "Algorithmisiertes Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagement – Aufmerksamkeitssteuerung durch Social Media-Plattformen als Eingriff in die Privatautonomie?". **Florian Wittner</strong> wird referien über "Die Übertragbarkeit des EuGH-Urteils „Wirtschaftsakademie“ auf komplexe Mehr-Akteur-Konstellationen in digitalen Serviceangeboten".]]></description>
                <author><![CDATA[Leibniz-Institut für Medienforschung - Hans-Bredow-Institut <info@hans-bredow-institut.de>]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:21 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Forschungsmonitor Microtargeting]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/forschungsmonitor-microtargeting</link>
                <description><![CDATA[<h3>Im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW erstellt der Think Tank iRights.Lab einen regelmäßigen Forschungsmonitor.</h3><p><br></p><p>Nur zaghaft beschäftigen sich deutsche und europäische Wissenschaftler*innen mit dem Thema Microtargeting im Wahlkampf. Die meisten Forschungsprojekte und wissenschaftlichen Arbeiten stammen bislang immer noch aus den USA. Dort ist spätestens seit dem Wahlkampf von Barack Obama im Jahr 2009 klar, dass sowohl Demokraten als auch Republikaner massiv datengetriebene Verfahren im Wahlkampf einsetzen. Im Papier: <em>Forschungsstand: Microtargeting in Deutschland und Europa</em> fassen wir die fundierte Auseinandersetzung mit Microtargeting in der politischen Kommunikation zusammen, zeigen Lücken auf und geben Anregungen, zu welchen Fragestellungen Forschungsprojekte notwendig sind.</p><p><br></p><p>Das Papier haben wir im Auftrag der <strong>Landesanstalt für Medien NRW </strong>erstellt. Die Publikation kann auf den Seiten der Medienanstalt sowie bei uns <a href="http://medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/lfm-nrw/Foerderung/Forschung/Dateien_Forschung/Forschungsmonitoring_Microtargeting_Deutschland_Europa.pdf" rel="noopener noreferrer" target="_blank">kostenfrei heruntergeladen</a> werden.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[iRights.Lab GmbH <kontakt@irights-lab.de>]]></author>
                <pubDate>Sat, 12 Dec 2020 17:29:46 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Meinungsbildung und Meinungsmanipulation liegen oft eng beieinander]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/meinungsbildung-und-meinungsmanipulation-liegen-oft-eng-beieinander</link>
                <description><![CDATA[„Meinungsbildung und Meinungsmanipulation liegen oft eng beieinander, und es wird kontrovers diskutiert, wie ein Nährboden für Manipulation entsteht“, eröffnete der Vorsitzende Hansjörg Durz (CDU/CSU) das Fachgespräch mit den Sachverständigen. Vor dem Hintergrund der in wenigen Wochen stattfindenden Europawahl und anstehender Landtagswahlen wolle der Ausschuss mehr zu wissenschaftlichen Erkenntnissen, Handlungsempfehlungen und Vorkehrungen seitens der Politik erfahren, um digitale Wahlbeeinflussung zu verhindern, sagte Durz.

Liste der geladenen Sachverständigen
- <strong>Prof. Dr. Simon Hegelich</strong>, Hochschule für Politik München
- <strong>Prof. Dr. Martin Emmer</strong>, Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft (Deutsches Internet-Institut)
- <strong>Lisa-Maria Neudert</strong>, Oxford Internet Institute
- <strong>Dr. Sandro Gaycken</strong>, Direktor des Digital Society Institute, ESMT Berlin
- <strong>Karolin Schwarz</strong>, freie Journalistin
- <strong>Alexander Sängerlaub</strong>, Stiftung Neue Verantwortung e.V.]]></description>
                <author><![CDATA[Bundestag <mail@bundestag.de>]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:03 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Privatsphäre _ Wie sind wir geschützt im digitalen Zeitalter?]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/privatsphare-wie-sind-wir-geschutzt-im-digitalen-zeitalter</link>
                <description><![CDATA[Marina Weisband war bundesweit das Gesicht der Piraten. Von 2011 bis 2012 war sie politische Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei.
Weisband (*1987) wächst in Kiew auf und zieht 1994 mit ihren Eltern nach Deutschland, wo die Familie in Wuppertal ein neues Zuhause findet. Nach dem Abitur studiert sie ab 2006 Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. 2013 schließt sie ihr Studium als Diplom-Psychologin ab.
2009 wird Marina Weisband Mitglied der Piratenpartei. Für die Uni-Piraten in Münster sitzt sie von Dezember 2010 bis November 2011 im 53. Studierendenparlament der Universität Münster. Sie ist Mitglied des Kreisverbandes Münster im Landesverband Nordrhein-Westfalen und im Mai 2011 wird sie zur Politischen Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland gewählt. Sie ist für die Meinungsbildung innerhalb der Partei zuständig sowie für die Repräsentation nach außen. Als Mitglieder der Partei im Oktober 2011 erstmals an der Bundespressekonferenz teilnehmen, ist auch Marina Weisband dabei. Als Ziele der Partei nennt Weisband vor allem „Bildung in allen Schattierungen“ sowie „Freiheit im Internet und Transparenz politischer Prozesse“. 2012 lässt sie sich nicht erneut zur Wahl aufstellen, um ihr Diplom in Psychologie abzuschließen und 2015 tritt sie schließlich aus der Partei aus.
Weisbands politische Schwerpunkte liegen weiterhin in den Bereichen der Bildung und der Bürgerbeteiligung. So gründet sie nach dem formellen Ausstieg aus der Politik ein Demokratie-Projekt für Schulen namens „Aula“, das von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Verein Politik Digital getragen wird und in dessen Rahmen Schüler lernen sollen, sich demokratisch an Schulentscheidungen zu beteiligen. Digital unterstützt wird das Projekt mit der Software Liquid Democracy. Außerdem ist Marina Weisband Radio-Kolumnistin beim Deutschlandfunk und sitzt im wissenschaftlichen Beirat der AOK Nordost.]]></description>
                <author><![CDATA[Normativeorders <office@normativeorders.net>]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:58 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[#KOMK19]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/komk19</link>
                <description><![CDATA[Erstmalig lädt die KommunalAkademie der Friedrich-Ebert-Stiftung kommunalpolitisch Aktive aus ganz Deutschland zur  Kommunalpolitischen Online-Marketing-Konferenz #KOMK19 ins Dortmunder U ein.

Begrüßen werden wir eine Reihe von Redner_innen, die komprimiert ihre besten Online-Strategien und Kampagnen für die Kommunalpolitik vorstellen. Es geht um Vloggen, Bloggen, Podcasten, Social Media, Hate Speech u.v.m.]]></description>
                <author><![CDATA[Friedrich Ebert Stiftung]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:31 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Wissenschaftstag - Neues aus der Cybersicherheitsforschung]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/wissenschaftstag-neues-aus-der-cybersicherheitsforschung</link>
                <description><![CDATA[Wie kann man Fake News - also bewusst gefälschte Nachrichten, Bilder oder Behauptungen - von echten Informationen unterscheiden? Welchen Wert haben unsere Daten, die wir für vermeintlich kostenlose Dienstleistungen gerne aus der Hand geben? Und wie tragen Darmstädter Wissenschaftler zur Sicherheit in der Gesichtserkennung gerade im Hinblick auf die neuesten Täuschungsversuche bei? Mit diesen und weiteren spannenden Fragen rund um die Sicherheit unserer Daten beschäftigt sich der zweite Wissenschaftstag zum Thema „Cybersicherheit“.

*Eintritt Frei*]]></description>
                <author><![CDATA[Fraunhofer-Gesellschaft - Institut Graphische Datenverarbeitung <info@igd.fraunhofer.de>]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:39 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Information und Orientierung jenseits der Filterblase?!]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/information-und-orientierung-jenseits-der-filterblase</link>
                <description><![CDATA[Europäische Zeitungen zwischen Digitalisierungsdruck, Fake News und politischer Einflussnahme
<strong>Regionalkonferenz im Rahmen des Projekts „Shared Spaces – Europäische Dialoge über öffentliche Räume“ des Heinrich-Böll-Stiftungsverbunds</strong>

Zeitungen stehen überall in Europa vor dramatischen Herausforderungen. Einst der öffentliche Ort des demokratischen Diskurses schlechthin, geraten sie durch vielfältige Entwicklungen unter Druck. Die Zeitungen sind von der Digitalisierung im besonderen Maße betroffen. Die Erlöse durch Verkäufe und Anzeigen gehen drastisch zurück, während die Suche nach neuen Geschäftsmodellen noch nicht abgeschlossen ist. In Zeiten von Twitter und Facebook haben sich aber auch die Art und Geschwindigkeit der Produktion und der Konsumierung von Nachrichten verändert – manchmal scheint nichts so alt wie die Zeitung von heute. Das Erstarken von rechtspopulistischen Bewegungen und Parteien stellt Zeitungsjournalist*innen vor neue Fragen. Autoritäre Regierungen schränken inzwischen auch in europäischen Ländern die Pressefreiheit zunehmend ein. Aber auch in liberalen Demokratien wächst vielfach der Druck auf die vierte Gewalt – der Umgang mit Journalist_Innen im Umfeld des Hamburger G-20-Gipfels oder der Versuch des österreichischen Innenministeriums, unliebsame Medien auszugrenzen, sind Beispiele dafür.

Ist das Zeitalter der (gedruckten) Zeitung zu Ende? Oder können die Zeitungen ihre Funktion als Orte des demokratischen Diskurses bewahren oder sogar noch verstärken? Denn Zeitungen sind im Idealfall das genaue Gegenteil der Filterblase. Sie berichten, kommentieren und bilden den öffentlichen Raum für politische und gesellschaftliche Debatten. Sie geben Orientierung, indem sie Nachricht, Reportage und Kommentar in einen politischen und kulturellen Sinnzusammenhang stellen und damit den Kontext bilden, der in den sozialen Medien oftmals fehlt.]]></description>
                <author><![CDATA[Heinrich Böll Stiftung e.V. <info@boell.de>]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:25 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Presse- und Medienfreiheit in der EU – ein bedrohtes Grundrecht?]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/presse-und-medienfreiheit-in-der-eu-ein-bedrohtes-grundrecht</link>
                <description><![CDATA[<strong>Zentrale Werte und Fundament der Demokratie</strong> sind die Meinungs- und Informationsfreiheit, die in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union in Artikel 11 festgeschrieben sind: „(1) Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben; (2) Die Freiheit der Medien und ihre Pluralität werden geachtet.“

<strong>Die digitale Welt ist eine Herausforderung dieser Freiheiten.</strong> Die Vielfalt von digitalen Medienplattformen fördert grundsätzlich das pluralistische Informations- und Meinungsangebot. Gleichzeitig ist die politische Kultur durch neue Medien gefährdet. In sozialen Netzwerken kann jede Meinung veröffentlicht und politische Kultur manipuliert werden. Dies geschieht entweder durch den Einsatz von Algorithmen, den social bots, oder durch fake news, das Vertreiben von bewusster Falschinformation.

<strong>Wie müssen Journalismus, Politik, Wissenschaft</strong> und die breite Öffentlichkeit auf nationaler und auf EU-Ebene auf diese Veränderungen der Medienlandschaft reagieren? Neben digitalen Veränderungsprozessen wird Medienfreiheit innerhalb der EU durch politisch unterschiedliche Systeme angreifbar. Die Einführung umstrittener Mediengesetze in manchen Mitgliedsländern lässt Fragen der Zensur aufkommen und objektive Berichterstattung wird durch staatliche Kontrolle unmöglich.

<strong>Ein bedrohtes Grundrecht?</strong> Die Bedrohung der Presse- und Medienfreiheit innerhalb der EU scheint vielfältig und fordert maßgeschneiderte Handlungs- und Sanktionsmechanismen. Das Symposium hat zum Ziel analytisch und reflektiv mit Vertretern aus Medien, Politik und Wissenschaft Lösungsansätze und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.]]></description>
                <author><![CDATA[Frankfurt University of Applied Sciences - Center for Applied European Studies <info@caes.fra-uas.de>]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:31:55 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Kommentar zu Mark Zuckerbergs „Eine Blaupause für Governance und Durchsetzung“]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/kommentar-zu-mark-zuckerbergs-eine-blaupause-fur-governance-und-durchsetzung</link>
                <description><![CDATA[<p><strong>Warum Zuckerbergs „Unabhängiger Beirat” ins Leere laufen wird (aber einige seiner Ideen diskutierenswert sind)</strong> Plötzlich ist Mark Zuckerberg ein Fan der Regulierung sozialer Medien. Was stimmt da nicht? In einem fast 5.000 Worte langen „Blogbeitrag” hat Mark Zuckerberg (und wahrscheinlich etwa zwei Dutzend Policy-Berater und Anwälte) Facebooks Vorstellungen davon dargelegt, wie die aktuelle Krise des Unternehmens bewältigt werden kann. Der Artikel heißt: „Eine Blaupause für Governance und Durchsetzung“ und ist in neun Teile gegliedert:</p><p><br></p><p>1. Community Standards</p><p>2. Proaktiv schädliche Inhalte identifizieren</p><p>3. Grenzwertige Inhalte abschrecken</p><p>4. Nutzern Kontrolle geben und mehr Inhalte zulassen</p><p>5. Algorithmischen Bias angehen</p><p>6. Ein Berufungsverfahren aufbauen</p><p>7. Unabhängige Governance und Aufsicht</p><p>8. Transparenz herstellen und Forschung ermöglichen</p><p>9. Zusammenarbeit bei der Regulierung</p><p>...</p>]]></description>
                <author><![CDATA[AlgorithmWatch gGmbH <info@algorithmwatch.org>]]></author>
                <pubDate>Sat, 12 Dec 2020 21:21:10 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Digitaler Kapitalismus – Alle Macht den Konzernen?]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/digitaler-kapitalismus-alle-macht-den-konzernen</link>
                <description><![CDATA[Die Digitalisierung bedeutet eine Revolution für uns alle. Wie wir leben und arbeiten – das bestimmen zunehmend technologische Innovationen. Die enormen Gewinne streichen eine Hand voll Konzerne ein. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen aber betreffen uns alle.

Deshalb ist es höchste Zeit, den digitalen Wandel so zu gestalten, dass er auch sozialen Fortschritt bringt. Brauchen wir neue Regeln, um die Monopole der Internet-Konzerne zu brechen? Zerstört der digitale Kapitalismus unseren Sozialstaat? Wie kann die Digitalisierung unsere Städte lebenswerter machen?

Das alles und mehr diskutieren wir auf unserem Kongress am 6. und 7. November 2018 in Berlin.]]></description>
                <author><![CDATA[Friedrich Ebert Stiftung]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:31 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Stupsen und Schubsen (Nudging): Ein neues verhaltensbasiertes Regulierungskonzept?]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/stupsen-und-schubsen-nudging-ein-neues-verhaltensbasiertes-regulierungskonzept</link>
                <description><![CDATA[Nudging ist ein Politikkonzept, das individuelles Verhalten durch leichte „Stupser“ beeinflussen und damit (subtil) lenken möchte. Das Konzept gilt als vielversprechender Ansatz, um den individuellen und gesellschaftlichen Wohlstand positiv zu beeinflussen, ohne die individuelle Entscheidungsfreiheit einzuschränken. Bekannte Nudges sind Vereinfachung, verbesserte Transparenz sowie Warnhinweise oder Erinnerungen. Auch das Setzen einer Opt-out-Option anstelle eines Opt-in gilt als ein typischer Nudge.

Im Fokus des Workshops steht das Politikkonzept des Nudgings. Diskutiert werden der Begriff und das Konzept: Was sind Nudges, was nicht? Welche Annahmen zum Verhalten von Verbraucherinnen und Verbraucher liegen dem Konzept des Nudging zugrunde? Welche Nudges werden in welchen Politikfeldern implementiert und welche Ziele werden adressiert? Welche Hemmnisse und Hürden hat das Politikkonzept? Was ist mit ethischen Aspekten von Nudging: Was ist mit Zielkonflikten, mit der Balance zwischen Individuum und Gesellschaft und zwischen Wohlergehen und Freiheit?

Der Workshop wendet sich an Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl auf 30 Personen limitiert ist und deshalb eine Teilnahme nur nach vorheriger Registrierung möglich ist. <strong>Bitte richten Sie Ihre Anmeldung bis zum 13. November 2018 per E-Mail.</strong>]]></description>
                <author><![CDATA[DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:43 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Ein Diskussionsabend zu Fake News, Echokammern und Populismus]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/ein-diskussionsabend-zu-fake-news-echokammern-und-populismus</link>
                <description><![CDATA[Fake News, Social Bots und Echokammern: Soziale Medien und digitale Technologien schaffen ein neues Informations- und Mediensystem, das eine enorme Herausforderung für demokratische Prozesse und deren Institutionen gleichermaßen darstellt. Gleichzeitig kämpfen die alten journalistischen Gatekeeper im Digitalen gegen die Übermacht der Plattformen an und das in einer Zeit, in der zeitgemäße journalistische Geschäftsmodelle weitestgehend fehlen. Die Debatte um “Fake-News” steht symptomatisch für diesen Wandel.

Es diskutieren unter anderem Karolin Schwarz (Journalistin, Hoaxmap), Ulrike Klinger (Weizenbaum-Institut/FU Berlin) und Alexander Sängerlaub (Stiftung Neue Verantwortung). Moderiert wird die Veranstaltung von Theresa Züger vom Media Policy Lab. Anschließend ist ein gemeinsamer Ausklang bei Bier und Brezeln geplant.]]></description>
                <author><![CDATA[Stiftung Neue Verantwortung e. V. <info@stiftung-nv.de>]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:34 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Hybride Bedrohungen]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/hybride-bedrohungen</link>
                <description><![CDATA[<strong>Sicherheit und Integrität politischer Kommunikation</strong>

Destabilisierungsversuche, Manipulationen, Propaganda-Attacken – staatliche Hacker haben die Integrität politischer Kommunikation im Netz ins Visier genommen. Aber auch kleine, sehr motivierte Minderheiten sind daran interessiert, Desinformationen zu verbreiten und damit den politischen Diskurs zu verzerren.

Die Angreifer beabsichtigen, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in das Wahlverfahren und in die technischen Informationssysteme durch vielfältige Manipulationen gezielt zu untergraben.

In dieser Veranstaltung der Reihe „denkraum_medien“ beschäftigen wir uns mit der Frage, wie solche Angriffe auf die politische Meinungsbildung entlarvt werden können und damit die Voraussetzungen für einen sicheren Wahlvorgang für alle Bürgerinnen und Bürger erhalten bleiben.

Impulsvortrag:
Hacker, Trolle, Bots und Fake News - Diskursive Sicherheitslücken der Demokratie
Michael Seemann, Kulturwissenschaftler, Sachbuchautor und Journalist

Podium:
Julia Krüger, Politikwissenschaftlerin, Expertin für Digitalpolitik und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bundestagsabgeordneten Saskia Esken

Matthias Kammer, Direktor des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet DIVSI 

Michael Seemann, Kulturwissenschaftler, Sachbuchautor und Journalist

Sven Herpig, Leiter Transatlantisches Cyber-Forum, Stiftung neue Veranstwortung

Moderation:
Peter Welchering, Fachjournalist (u.a. Deutschlandradio, ZDF, verschiedene ARD-Sender, FAZ) und Dozent]]></description>
                <author><![CDATA[Friedrich Ebert Stiftung]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:30 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Google, Facebook & Co]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/google-facebook-co</link>
                <description><![CDATA[<strong>Immer mehr Unternehmen schnüffeln uns aus</strong>

Suchmaschinen, soziale Netzwerke und andere „Gratis“-Dienste sammeln rund um die Uhr persönliche Daten. Daraus erstellen sie Verhaltensprofile, mit denen sie Profit machen: Die Daten werden verkauft an Versicherungen oder Werbeunternehmen. Auf diese Weise verletzten Datenkraken  an vielen Stellen unsere Persönlichkeitsrechte, in dem sie ohne Zustimmung Daten auswerten, weiterverkaufen oder auch an Geheimdienste weiterleiten. Sie rauben uns die Kontrolle über unsere Daten und schränken die freie Kommunikation im Internet ein. Sie gehen sogar soweit, dass sie behaupten zu wissen, was wir brauchen, fühlen und denken. Einige Datenkraken verdienen ihr Geld mit der Bewertung von Menschen. Dieses Vorgehen wird „Scoring“ genannt. Wer zum Beispiel im „richtigen“ Stadtteil lebt, bekommt eine Ware auf Rechnung. Eine andere Person nicht. Auch Google ist nicht neutral und zeigt personalisierte Suchergebnisse an. Datenkraken behandeln Menschen nicht gleichwertig und diskriminieren sie. Darum klärt Digitalcourage über Datenkraken auf. An besonders bissige Exemplare verleihen wir jährlich die Big-Brother-Awards.]]></description>
                <author><![CDATA[digitalcourage <mail@digitalcourage.de>]]></author>
                <pubDate>Thu, 03 Dec 2020 21:06:28 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Die neuen Verbraucher]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/die-neuen-verbraucher</link>
                <description><![CDATA[<strong>Unser Partnerprojekt vom iRights e.V. , “Die neuen Verbraucher”, feierte am 19. Juni seine Abschlussveranstaltung und präsentierte seinen Praxisleitfaden im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV).</strong>

“Die neuen Verbraucher” beschäftigt sich mit den Fragen, wie digitale Informationsangebote gestaltet werden müssen, damit sie bei geflüchteten Menschen ankommen? Welche besonderen Bedürfnisse haben diese als Verbraucher*inne und wie kann sinnvoll gestalteter Verbraucherschutz zur Integration beitragen?

Rund 150 Gäste kamen in den Gustav-Heinemann-Saal des Ministeriums in der Berliner Mohrenstraße und erlebten einen informativen und gleichzeitig unterhaltsamen Abend mit einem bunten Programm.

Die Moderatorin <strong>Sophie Passmann** führte dabei durch den Abend, zu deren Sprecher.Innen neben dem Vorstand des iRights e.V. und Projektleiter **Philipp Otto**, auch Staatssekretär im BMJV **Gerd Billen**, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin **Annette Widmann-Mauz**, die Programm-Managerin beim Prototype Fund der Open Knowledge Foundation **Fiona Krakenbürger**, der Geschäftsbereichsleiter Verbraucherpolitik beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., **Ingmar Streese** und **Israa Alsasa</strong>, ehrenamtliche Alltagsbotschafterin des Projekts “Die neuen Verbraucher”, gehörten.]]></description>
                <author><![CDATA[iRights.Lab GmbH <kontakt@irights-lab.de>]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:33 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Book Launch „Smarte Grüne Welt?"]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/book-launch-smarte-grune-welt</link>
                <description><![CDATA[Wie passen Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen? Welche Leitbilder für eine zukünftige Digitalisierungsstrategie braucht es? Kann Digitalisierung der Transformationsbewegung auf die Sprünge helfen? Am 7. März 2018 stellte Tilman Santarius das Buch „Smarte Grüne Welt? Digitalisierung zwischen Überwachung, Konsum und Nachhaltigkeit“ im Einstein Center Digital Future in Berlin vor. Auf dem Book Launch diskutierte er mit Ina Schieferdecker und Harald Welzer über Digitalisierung und welches Potenzial sie für eine bessere Gesellschaft bietet. Die Veranstaltung moderierte Maja Göpel. 

Ein wichtiges Buch zum richtigen Zeitpunkt
Die Podiumsgäste sind sich einig: Das Buch kommt zum richtigen Zeitpunkt. Auch der volle Saal des Einstein Center Digital Future zeigt das große Interesse am Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit nicht nur aus Reihen der Nachhaltigkeitsforschung. Bestseller-Autor und Soziologe Harald Welzer von Futurzwei fasst zusammen: „Digitalisierung ist das am wenigsten politisierte Thema unser Gegenwart, obwohl es die folgenreichste Technologie ist“. Und: „Dieses Buch ist enorm wichtig!]]></description>
                <author><![CDATA[Einstein Center Digital Future <info@digital-future.berlin>]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:33:19 +0100</pubDate>
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                    <item>
                <title><![CDATA[Journalismus 2.0]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/journalismus-20</link>
                <description><![CDATA[<strong>Fake News, Aufklärung und Demokratie im digitalen Zeitalter</strong>

Fehlinformation, mangelndes Vertrauen, Printmedien im freien Fall, Entlassungen, sich ständig wandelnde Geschäftsmodelle und sich noch schneller wandelnde Verbrauchergewohnheiten – der Journalismus im digitalen Zeitalter befindet sich an einem bedeutungsvollen Scheideweg und ist dabei, sich neu zu erfinden, um für die Zukunft besser gerüstet zu sein. Kurz: Die gesamte Journalismus-Branche steht vor erheblichen Herausforderungen.

Das DAI Heidelberg veranstaltet in Zusammenarbeit mit der US-Botschaft Berlin eine dreitägige Konferenz zum Thema Journalismus 2.0 – Fake News, Aufklärung und Demokratie im digitalen Zeitalter. Dabei widmen sich Experten aus den USA wie auch aus der deutschen Medienwelt folgenden Fragen:

Wie kann die Presse in einer Welt, die viele schon als „post-faktisch“ bezeichnen, verlässliche und qualitativ hochwertige Berichterstattung garantieren und gleichzeitig Fake News bekämpfen? Welche Modelle können Nachrichtenorganisationen nutzen, um weiterhin tragfähig zu bleiben und kritischen Journalismus zu gewährleisten? Welche Rolle spielt die Legislative darin, eine freie, offene und rechenschaftspflichtige Presse zu unterstützen?
Welche neuen Erzählformate wie z. B. Videoclips, interaktive Grafiken oder Virtual Reality stellen moderne Technologien zur Verfügung und wie kann man diese am erfolgreichsten einsetzen? Wie kann es der Presse gelingen, das Vertrauen ihrer Leser, Zuschauer und Zuhörer zurückzugewinnen und zu behalten?]]></description>
                <author><![CDATA[DAI Heidelberg]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:31:46 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Von Cloud-Computing bis Social Media: Datenschutz im digitalen Zeitalter]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/technicalarticles/von-cloud-computing-bis-social-media-datenschutz-im-digitalen-zeitalter</link>
                <description><![CDATA[<p>Unsere heutige Zeit ist geprägt von einer unablässigen Erreichbarkeit: Die Digitalisierung und die damit einhergehenden technischen Errungenschaften scheinen uns fest im Griff zu haben. Ein Leben ohne Smartphone und Tablet – für viele undenkbar. Uns wird ermöglicht, verschiedenste Inhalte im Nullkommanichts über die immaterielle Datenautobahn in die Welt hinauszutragen. Von dieser neuartigen Art der Informationszirkulation und -beschaffung profitieren wir zweifelsohne. Mit Hinblick auf Dystopien wie etwa Orwells „1984“ stellt sich allerdings auch die Frage nach dem gegebenen Maß an Datenschutz sowie -sicherheit. </p><p><em>Von Jenna Eatough</em></p>]]></description>
                <author><![CDATA[Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet - Digitaler Kodex <info@divsi.de>]]></author>
                <pubDate>Sat, 12 Dec 2020 19:47:26 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Die Zukunft von «Privacy» im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/die-zukunft-von-privacy-im-zeitalter-der-kunstlichen-intelligenz</link>
                <description><![CDATA[«Du hast ohnehin Null Privacy. Komm darüber hinweg.» Der Satz des Ex-CEO von Sun Microsystems stammt aus dem Jahre 1999, hat aber bis heute nicht an Aktualität verloren. Im Gegenteil, die letzte Dekade ist geprägt vom Aufstieg digitaler Technologien, die ungeahnte Gefahren für die Privatheit und informationelle Autonomie der Menschen bergen. Urs Gasser geht unter Einbezug aktueller Forschungsergebnisse und Entwicklungen der Frage nach, ob im Zeitalter von Big Data und Künstlicher Intelligenz, in einer Welt, in der die staatliche und kommerzielle Datenüberwachung zum Alltag gehören, «Privacy» nun wirklich tot sei, oder ob es eine Zukunft des Privaten gibt – und wie diese gestaltet werden kann. Moderiert wird der Anlass von Prof. Dr. Florent Thouvenin (Rechtswissenschaftliches Institut & assoziierter Fellow am Collegium Helveticum).

Referent: <strong>Prof. Dr. Urs Gasser</strong> (Berkman Klein Center for Internet & Society und Harvard Law School, Harvard University)]]></description>
                <author><![CDATA[Collegium Helveticum]]></author>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 15:34:20 +0100</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Wirkung von „Social Bots“ ist unter Sach­verständigen strittig]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/wirkung-von-social-bots-ist-unter-sachverstandigen-strittig</link>
                <description><![CDATA[<p>Haben sogenannte<strong> „Social Bots“ </strong>das Potenzial, politische Debatten im Internet, und damit gar den Ausgang einer Bundestagswahl zu beeinflussen? Um „Social Bots“, Computerprogramme, die darauf abzielen, in den sozialen Netzwerken mit maschinell erstellten Beiträgen Diskurse zu beeinflussen, ging es am <strong>Donnerstag, 26. Januar 2017,</strong> in einem öffentlichen Fachgespräch des <strong>Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung&nbsp;</strong>unter Leitung von&nbsp;<strong>Patricia Lips (CDU/CSU)</strong>.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Bundestag <mail@bundestag.de>]]></author>
                <pubDate>Sun, 18 Aug 2024 16:28:41 +0200</pubDate>
                            </item>
                    <item>
                <title><![CDATA[Shoshana Zuboff: Überwachungskapitalismus und Demokratie]]></title>
                <link>https://beyond-eve.com/events/shoshana-zuboff-uberwachungskapitalismus-und-demokratie</link>
                <description><![CDATA[<p>Erhebungen und Analysen von Daten verändern die Funktionsweise von Wirtschaft. Aber sind diese Veränderungen so grundlegend, dass sie zur Entstehung einer neuen Form des Kapitalismus geführt haben – dem Überwachungskapitalismus? Wenn das Verhalten von Menschen immer transparenter wird, welche Bedeutung kommt Vertrauen dann zu? Sind Individuen nur ein Anhängsel der digitalen Maschine, Objekte neuer Mechanismen, die nach den Bestimmungen des Privatkapitals belohnen und bestrafen? Wie wirkt sich der soziale Zusammenhalt aus, wenn Menschen als Arbeitskräfte überflüssig werden, während ihre Daten weiterhin als Wert-Quelle in lukrativen neuen Märkten fungieren, die mit Prognosen des menschlichen Verhaltens handeln? Wie können wir das kontrollieren, was wir noch nicht verstehen?</p><p><br></p><p><strong><em>Shoshana Zuboff</em></strong>&nbsp;&nbsp;ist Sozialwissenschaftlerin und Autorin. Jedes ihrer Bücher wird als Signal für eine neue Epoche in der technologischen Gesellschaft gehandelt. Ihr jüngstes Buch, The Age of Surveillance Capitalism, enthüllt eine Welt, in der Technologieanwender*innen keine Kund*innen mehr sind, sondern der Rohstoff für ein völlig neues Wirtschaftssystem. Zuboff ist emeritierte Charles Edward Wilson Professorin an der Harvard Business School und war von 2014-2016 Fakultätsassoziierte am Berkman-Klein Center for Internet and Society an der Harvard Law School.</p>]]></description>
                <author><![CDATA[Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) <info@hiig.de>]]></author>
                <pubDate>Fri, 18 Dec 2020 13:16:59 +0100</pubDate>
                            </item>
            </channel>
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